II.Frauen trotz starker kämpferischer Leistung mit Heimniederlage gegen Lubolz

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Bei eisigen Temperaturen und zur ungewohnten Anstoßzeit waren am vergangen Sonntag die Damen vom SV Blau-Weiß Lubolz Frauenmannschaft zu Gast bei der II. Vertretung der M/Z Frauen.

Gewusst dass dies eine schwere Aufgabe wird, stellte Trainer Hübner die Mannschaft sehr defensiv ein und warnte vor der spielstarken Mannschaft aus Lubolz.

Die Mannschaft setzte die Vorgaben ab der ersten Minute sofort um und bot eine starke defensive und kämpferische Leistung. Immer wieder konnten Abschlüsse von der auffälligen Noah unterbunden werden.

Das Defensiv-Bollwerk der Eintracht Damen konnte aus dem Spiel heraus nicht überwunden werden. Kamrath (13. Min), Göricke (17. Min), Wolter (21.Min) und Torhüterin Guskow brachten bei den Lubolzer Angriffen immer wieder einen Fuß dazwischen und verhinderten so einige Male manch hundertprozentige Tormöglichkeit.

Miersdorf wirkte in der Phase des Spiels hochkonzentriert und konnte sich sogar selbst Möglichkeiten erspielen, einen Konter in Person von Schatzschneider (20. Min) und Burmeister (22. Min) im Tor unterzubringen.

Leider landeten diese im Toraus oder gingen an die Gegenspielerin verloren.

In der 25. Minute war es dann soweit – die Damen des SCEMZ wurden kalt erwischt.

Eine kurze Unachtsamkeit bei einem Eckball der Gäste brachte das 0:1. Abnehmerin Muschik vollendete einen ansehnlichen Eckstoß von Noah.

An der Seitenlinie dachten die wenigen Zuschauer, dass der Wille nun gebrochen sei.

Falsch gedacht. Die Eintracht Damen witterten ihre Chance.

Unbeeindruckt vom Treffer blieben sie ihrer Linie treu und erspielten sich noch vor der Halbzeit, durch Dähn (31. Min), die erste Möglichkeit auszugleichen.

Auch Kamrath setzte mit einem Gewaltschuss aus 17 Metern (33.Min) ein Zeichen, welchen Torhüterin Richter jedoch entschärfte.

Mit dem Halbzeitstand von 0:1 ging es dann auch in die Kabinen.

Nach der Pause änderte sich das Bild nicht.

Den Lubolzerinnen gelang es nicht ihre Feldvorteile zu nutzen. Immer wieder scheiterten die Gäste an den gut stehenden Abwehrspielerinnen der Eintracht oder an der starken Guskow, die ihren Kasten mit allem verteidigte.

Es war ein Spiel auf ein Tor, auch weil die Lubolz-Damen den Druck und das Tempo erhöhten.

Aus Sicht der Miersdorferinnen konnten sehenswerte Angriffe der Gäste glücklicher Weise unterbunden werden oder sie wurden einfach nicht sauber zu Ende gespielt.

Dann jedoch sorgte ein verunglückter Befreiungsschlag von Dähn, welcher am Rücken von Göricke abprallte, für den 0:2 Entstand.

Fazit: Miersdorf unterliegt nach starker kämpferischer Leistung, der bis hierher spielstärksten Mannschaft.

M/Z II spielte mit: Guskow, Schatzschneider, Bauer, Burmeister, Bierl, Kamrath, Göricke, Kaiser, Wolter, Dähn