BBL: Auswärtsniederlage in Eberswalde

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SV Preussen Eberswalde – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 4:1 (0:1)

Eine ordentliche Halbzeit reichte den Gästen nicht, um weiteren Zuwachs auf dem Punktekonto zu verzeichnen. Auf schwer bespielbarem Geläuf zeigten sich beide Teams von Beginn an auf Angriff orientiert. Wolpert hatte die erste Gelegenheit für die Gäste, traf das Leder aber nicht voll (5.). Nach gut 10 Minuten dann Glück für die Miersdorf-Zeuthener als nach einer Ecke der Ball gegen den Pfosten des von Erne gehüteten Tores klatscht. Es folgte eine Eckballserie der Preussen, jedoch ohne Änderung des Spielstandes. Eintracht konnte sich wieder befreien und es gab Gelegenheiten auf beiden Seiten. Die Miersdorfer dann sogar mit leichtem Übergewicht: Eine Vorlage von Neubauer jagt Wolter über das Tor und einen Veruch von Kamga kann Preussen-Torhüter Lennard Peter abwehren. In der 33. Minute ist dieser dann allerdings machtlos als Jan Wolter zwei Verteidiger ausspielt und per Tunnel gegen den Keeper die Gästeführung erzielt. Unmittelbar nach dem Anstoß durch die Gastgeber hält Toni Erne mit starker Parade die Führung für die Eintracht fest. Es folgen noch einige gute Möglichkeiten der Eintracht. So hat Wolter die Chance, für Miersdorf zu erhöhen, doch nach schöner Kombination über Neubauer und Kamga streift sein Schuss den linken Außenpfosten. Bei einer Eingabe von rechte verpasst Neubauer knapp.

Nach dem Wechsel kommen die Preussen wacher aus der Kabine. Direkt nach Wiederanpfiff vergeben sie noch die Riesenchance zum Ausgleich und das Leder zischt über das Eintracht-Gehäuse. In der 59. Minute dann doch der Treffer für die Hausherren. Fast aus dem Stand schlenzt Wegner den Ball für Erne unerreichbar ins lange Eck. Die Defensivarbeit der Gäste funktionierte fortan nicht mehr und Eberswalde übernahm das Geschehen auf dem Rasen. Innerhalb von nur gut zwanzig Minuten konnten die Gastgeber die Partie komplett drehen und die Partie mit weiteren drei Toren für sich entscheiden. Schöffel (65.) und zweimal Gouhari (79. und 81.) sorgten für den Endstand, der gemessen an den Spielanteilen dann doch etwas zu hoch ausfiel.

Nun gilt es, am kommenden Samstag am Wüstemarker Weg gegen Neuruppin die erste Halbserie gut zu beenden und die Rote Laterne noch vor dem Fest abzugeben.

Eintracht: Erne – Berhardt, Gülzow, Essaka, Ritter – Wolpert, Schmidt (86.S. Haase) – Wolter, Kamga, Neubauer (86. J. Haase) – Semke (65.Westphal)