Interview mit Sebastian König (U17-Trainer Energie Cottbus)

Kurzinterview mit Sebastian König
(Trainer der Bundesliga B-Junioren des FC Energie Cottbus und ehemaliger Aktiver des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen)

Hallo Sebastian, das U17-Bundesligateam von Energie Cottbus testet in Zeuthen gegen die U17-Regionalligamannschaft des VfL Wolfsburg. Mit welchem Hintergrund findet dieses Spiel statt ?
– Natürlich kennt man sich unter Trainern. Da wir es in den Bundesliga-Punktspielen mit der 1. Mannschaft des VfL zu tun haben, war uns lieber, gegen die Mannschaft aus der Regionalliga zu testen.

Was war der Gedanke, diese Begegnung in Zeuthen auszutragen ?
– Da gab es mehrere Gründe. Zum einen bestehen noch gute Kontakte zum SCEMZ, besonders zu Andreas Wawzyniak, zum anderen ist es zwischen Wolfsburg und uns ein Treffen auf halber Strecke. Außerdem ist mir bekannt, dass hier für solche Zwecke sehr gute Bedingungen herrschen, der Platz auch bei widriger Witterung gut zu bespielen ist.

Welche Verbindungen hast du noch zum SC Eintracht ?
– Andreas Wawzyniak erwähnte ich bereits, aber es bestehen auch noch Kontakte zu ehemaligen Mitspielern oder jungen Spielern, die ich einst in Miersdorf trainierte. Natürlich drücke ich aus der Ferne die Daumen und hoffe, dass es am Ende zum Klassenerhalt reicht.

Mit Tobias Eisenhut befindet sich ein ehemaliger Eintracht Spieler im Cottbuser Aufgebot. Wie beurteilst du seine Entwicklung ?
– Er ist der Kapitän unserer Mannschaft und zeigte in den 2 Jahren, in denen ich in Cottbus bin, beständig gute Leistungen. Wenn seine Entwicklung in dieser Form weiter geht, kann er ein Spieler werden, der in einigen Jahren zur 1. Mannschaft bei Energie gehört. Aber die entscheidenden Jahre kommen jetzt erst noch für diesen Sprung.

Ein paar Sätze zum heutigen Spiel, bitte !
– Wir haben eine richtig gute 1. Halbzeit mit hohem Tempo gespielt und verdient mit 2 Toren geführt. Leider haben wir diesen Vorsprung etwas leichtfertig aus der Hand gegeben. Insgesamt bin ich mit dem Spiel zufrieden. Es hat Spaß gemacht, hier gewesen zu sein.

Interview: Udo Pütsch