Landesliga Süd: Heimsieg gegen den 1.FC Guben

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SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – 1. FC Guben 3:0 (3:0)

Der Eintracht gelang gegen den Gast aus der Neiße-Stadt ein wichtiger Sieg. Nach dem durchwachsenen Saisonstart wollte man vor 83 Zuschauern unbedingt die 3 Punkte am Wüstemarker Weg behalten, um nicht den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu verpassen. So übernahmen die Gastgeber auch zunächst das Kommando und erspielten sich früh erste Torchancen. In der 3. Minute strich ein Freistoß von Nils Reichardt knapp über den Kasten und nur eine Minute später traf Niklas Goslinowski mit einem fulminanten Schuß aus 20 m den Querbalken. Es fiel jedoch kein Treffer und nach etwa einer Viertelstunde wurden die Gäste mutiger im Spiel nach vorn. In dieser Phase hatte Eintracht Glück, dass Guben bei einem schnellen Angriff am rechten Pfosten scheiterte und wenig später rettete Torhüter Peka seine Elf als er gedankenschnell im Herauslaufen gegen einen Gubener Angreifer klären konnte. Der Gastgeber wirkte für etwa 15 Minuten verunsichert und es gab die eine oder andere Situation, in der die Abstimmung und Zuordnung fehlten. Nach einer halben Stunde gelang es den Hausherren jedoch, wieder die Oberhand zu gewinnen und die Partie bereits bis zum Pausenpfiff zu entscheiden. Den Auftakt machte Kapitän Jan Wolter, der seine Schnelligkeit auf dem rechten Flügel auspielen konnte. Sein Schrägschuss prallte vom linken Innenpfosten zum 1:0 in die Maschen. Gubens Torhüter Matwiejczyk sah dabei nicht sehr glücklich aus. Miersdorf blieb jedoch sofort am Drücker und so konnte Nils Reichardt mit einem Schuss aus Mittelstürmerposition von der Strafraumgrenze auf 2:0 erhöhen. Kurz vor dem Pausentee legte sich Niklas Goslinowski den Ball zum Freistoß aus halblinker Position zurecht. Sekunden später zappelte das Leder unhaltbar im Gubener Gehäuse (43.). So ging es mit einem beruhigenden 3:0 Vorsprung in die Kabinen.
Nach der Pause spielte sich die Begegnung zunächst zwischen den Strafräumen ab. Den Gästen war anzumerken, dass sie nicht an eine Wende glaubten und Eintracht konnte die Begegnung ruhig herunterspielen. Zwischen der 56. und der 62. Minute ergaben sich dennoch zwei gute Gelegenheiten zur Resultatsverbesserung. Zunächst spielten sich Jan Wolter und Niklas Goslinowski per Doppelpass vor das Gubener Tor, wo Jan Wolter dann knapp an der scharfen Hereingabe vorbei rutschte und Gubens Keeper benötigte mehrere Versuche um eine Kopfballmöglichkeit von Sinisa Kresovic zu vereiteln. Von den Gästen selbst ging kaum noch Gefahr aus, man beschränkte sich auf Theatralik und Reklamieren, worauf sich der sichere Referee jedoch nicht einließ. Als die Eintracht in der Schlussphase in der Konzentration etwas nachließ, kamen die Gubener noch einmal besser ins Spiel, der Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.

Eintracht:
Peka – Bernhardt, Veit, Kresovic, Nickel – Alisch (83. Semke), Wolpert – Reichardt (80. Soost), Romrig (71. Westphal), Wolter – Goslinowski