In Potsdam eine Macht

Es sollte fast zwei Jahre bis zum nächsten Spiel in Miersdorf dauern – genau bis zum 6. Oktober 1946. Nach dem Krieg kam es zu einer abermaligen Neuordnung der Klassen. Eintracht spielte fortan im Bezirk Potsdam.  Und das gegen die Kontrahenten aus Königs Wusterhausen, Gosen, Gussow, Niederlehme, Motzen, Eichwalde, Bestensee, Töpchin, Storkow, Zeuthen, Oderin, Deutsch Wusterhausen, Kablow-Ziegelei und Schenkendorf mit großem Erfolg. Schon die Auftaktpartie, eben jene am 6. 10. 46, wurde gegen Storkow 12:1 gewonnen. Am Ende der Saison war man mit 55:5 Punkten und 136:35 Toren unangefochten Erster und gewann durch ein 4:2 gegen Teltow anschließend auch die Kreismeisterschaft. In den folgenden Jahren blieb man im Potsdamer Fußball eine Macht. 1949 wurde man Meister der Bezirksklasse Mitte, der Aufstieg in die Bezirksklasse Potsdam wurde indes verpasst, weil man – personell geschwächt, nachdem gerade die Gebrüder Graf, Schäfer und Brumme zu Eintracht Königs Wusterhausen sowie Lehniger zu Union Oberschöneweide gewechselt waren in den Entscheidungsspielen gegen Fortuna Jüterbog chancenlos war. Die Erfolge dieser Zeit waren einer neuen Generation mit Spielern wie Hans Marzischewski, Paul Wilde, Otto und Alfred Graf, Richard Schulze, Heinz Schäfer, Willi Soost, Willi Schröder, Ernst Praedel, Otto Brumme, Heinz Lehniger, Heinz Hulke, Willi Siebert, Heinz Fechner und Hans Stephan zu verdanken.