Chronik

nav_00Am 1. Juli 1912 trafen sich im Miersdorfer „Dorfkrug“, gleich neben der alten Feldsteinkirche, fast alle jungen Leute von damals 150 Einwohnern des Ortes, um einen Sportverein zu gründen. Sie gaben ihm den Namen SC Eintracht. Das war also vor 90 Jahren, und nun versuchen wir anlässlich dieses Jubiläums mit der Herausgabe einer kleinen Festschrift den Wunsch zahlreicher Mitglieder und Freunde zu erfüllen, genauer über die Historie unseres Vereins informiert zu werden. Von besonderem Interesse ist sicher die Entwicklung in den bestimmten Zeitperioden.

Manches aus den vergangenen Jahrzehnten wird in das Gedächtnis speziell unserer älteren Mitglieder und Mitbürger zurückgerufen und den Jüngeren ein Stück Vereinsgeschichte vermittelt. Teil aus der ersten Hälfte unserer 90 Jahre wird sicher gern zur Kenntnis genommen, wie die Aufzeichnungen auch zeigen, mit welchen Schwierigkeiten die damaligen „Eintrachtler“ zu kämpfen hatten. So soll dieses Heft die alten Erinnerungen wachrufen und den jungen Mitgliedern und Bürgern einen umfassenden und detaillierten Einblick in die geschichtliche Entwicklung des SC Eintracht geben. Selbstverständlich gilt auch hier wie für alle historischen Rückblicke: Es kann nur berichtet werden, was noch bekannt oder schriftlich überliefert ist. Das gilt selbstredend auch für das verwendete Bildmaterial.

Mein herzlichster Dank gilt allen, die am Zustandekommen dieser Chronik mitgewirkt haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass dieses Werk entstand. Möge den Mitgliedern und Freunden des Vereins sowie allen weiteren Lesern diese Lektüre viel Freude bereiten.

Gerhard Krüger
Ehrenpräsident

  • Der Fußball-Verband Brandenburg gestattete dem Verein, gleich in der 1. Kreisklasse (also nicht wie eigentlich üblich als „Neu-Mitglied“ ganz unten) zu starten. Dort wurde Eintracht gemeinhin als Aufstiegskandidat gehandelt. Doch der Start ging daneben. Bei Preußen Mahlow setzte es gleich eine empfindliche 1:2-Niederlage. Dies sollte allerdings in der Hinrunde derweiter lesen
  • Der sorgenvolle Blick nach unten sollte auch die folgenden Spielzeiten prägen.  In der Saison 96/97 schien zunächst zu keinerlei Sorge Anlass.  Endlich gelang mal ein guter Start, der Eintracht Kontakt zur Spitzengruppe halten ließ.  Dann aber folgte der große Einbruch und man wurde bis zur Winterpause regelrecht durchgereicht.  Statt vielleichtweiter lesen
  • Obwohl schon 1991 die Möglichkeit bestand, den Berliner Fußball-Verband zu verlassen und statt dessen in Brandenburg zu spielen, entschied man sich auf Grund finanzieller und sportlicher Gesichtspunkte dazu, weiterhin in Berlin zu spielen. Auch in der Hoffnung, dass sich die neu formierte Mannschaft schnell findet und nach einer gewissen Phaseweiter lesen
  • An talentierten Spielern mangelte es der SG Zeuthen nie. Dafür stehen Namen wie Theo Blotzki, Günter Kurzawe, die Brüder Solyga, Peter Thom, Michael Raguse, Dieter und Jürgen Karczewski, Dietmar Kräft, Hilmar Wilde, Wolfgang Schuder, Joachim Dünow, Dieter und Wolfgang Borree, Jürgen Alexander, Hans Winkelmann, Andreas und Rainer Wawzyniak, Georg Tauchmann,weiter lesen
  • Das Jahr 1991 sollte ein Meilenstein in der Geschichte des ortsansässigen Fußballs werden. Die beiden Vereine Eintracht Miersdorf und SG Zeuthen beschlossen, künftig gemeinsame Wege zu gehen. Dies sollte für beide Seiten für die Zukunft eine bessere Perspektive bieten. Die Initiative dazu ging damals von den Zeuthnern aus, die Miersdorferweiter lesen
  • Das Jahr 1991 sollte ein Meilenstein in der Geschichte des ortsansässigen Fußballs werden. Die beiden Vereine Eintracht Miersdorf und SG Zeuthen beschlossen, künftig gemeinsame Wege zu gehen. Dies sollte für beide Seiten für die Zukunft eine bessere Perspektive bieten. Die Initiative dazu ging damals von den Zeuthnern aus, die Miersdorferweiter lesen
  • Danach sollte Miersdorf die Bezirksklasse bis zur Wiedervereinigung nicht mehr verlassen. Als „Stammgast“ dieser Klasse kam Eintracht eigentlich nur selten in richtige Abstiegsgefahr und mischte in einigen Jahren sogar ganz oben mit. Und das gegen namhafte Mannschaften, von denen sich einige wie Bergmann-Borsig, KWO Berlin, Motor Lichtenberg, Turbine Treptow oderweiter lesen
  • Ab dem Spieljahr 1964/65 begab sich Eintracht unter die Obhut des BFA Fußball Berlin und kam dort in die Stadtklasse. Dies hatte seine Vorgeschichte: 1963/64 spielte Potsdam mit einer zweiteiligen Bezirksliga, die ab der kommenden Saison auf eine Staffel reduziert werden sollte. Für die sollten sich jeweils die ersten siebenweiter lesen
  • Die goldenen Fünfziger Erfolge dieser Zeit waren einer neuen Generation mit Spielern wie Hans Marzischewski, Paul Wilde, Otto und Alfred Graf, Richard Schulze, Heinz Schäfer, Willi Soost, Willi Schröder, Ernst Praedel, Otto Brumme, Heinz Lehniger, Heinz Hulke, Willi Siebert, Heinz Fechner und Hans Stephan zu verdanken. In den 50er Jahrenweiter lesen
  • Es sollte fast zwei Jahre bis zum nächsten Spiel in Miersdorf dauern – genau bis zum 6. Oktober 1946. Nach dem Krieg kam es zu einer abermaligen Neuordnung der Klassen. Eintracht spielte fortan im Bezirk Potsdam.  Und das gegen die Kontrahenten aus Königs Wusterhausen, Gosen, Gussow, Niederlehme, Motzen, Eichwalde, Bestensee,weiter lesen
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