1.Herren Arbeitssieg gegen Wacker Ströbitz

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – SV Wacker Cottbus-Ströbitz 1:0 (1:0)

Eintracht mit Duselsieg

Im 5. Versuch gelang der Eintracht der erste Sieg gegen das Wacker Team aus Cottbus, um den in der Schlussphase noch mächtig gezittert werden musste.
Die Gastgeber begannen sehr zielstrebig und hatten bereits in der Anfangsphase gute Gelegenheiten, in Führung zu gehen. So in der 3. Minute als Tom Mißbach von der Strafraumgrenze abzog, sein Schuss jedoch vom starken Schlussmann der Gäste, Andre Thoms, über die Latte gelenkt werden konnte. Der anschließende Eckball von Timo Westphal wäre fast direkt im hinteren Winkel eingeschlagen, doch wiederum hatte der Keeper noch die Fingerspitzen am Leder. Nach erneutem Eckstoß setzte Sinisa Kresovic den Ball per Kopf über die Latte. Dann auch die ersten Offensivakzente der Cottbuser, doch Gregor Holz verfehlte das Gehäuse knapp. Eintracht lief in dieser Phase jedoch die Gästespieler aggresiv an und konnte so viele Bälle erobern, die zu schnellen Kontersituationen führten. So kam Timo Westphal erneut zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (10.). Drei Minuten später die nächste Glanztat des Gästekeepers als er einen Schuss von Niklas Goslinowski reaktionsschnell um den Pfosten lenkte. Der daraus resultierende Eckstoß sorgte für eine weitere Gefahrensituation im Cottbuser Strafraum, dieses Mal schlug ein Abwehrspieler das Leder von der Linie. In der 20. Minute dann endlich der Führungstreffer für die Gastgeber als Tom Mißbach von der Strafraumgrenze Maß nahm und der Ball unhaltbar im Wacker-Kasten einschlug. Die Gäste zeigten sich weiterhin bemüht in Richtung Eintracht-Gehäuse, doch agierte die Rot-Weiße Defensive sehr konsequent und hatte das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle. Die Gastgeber hatten auch weiterhin die klareren Aktionen und als Marvin Soost einen langen Pass auf den anderen Flügel spielte, verlängerte ein Abwehrspieler ungewollt per Kopf auf Jan Wolter. Seine flache Eingabe fand in der Mitte Niklas Goslinowski, das Leder zischte jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Kurz vor dem Seitenwechsel wurden die Gäste etwas druckvoller und hatten noch eine Chance, bei der Eintracht-Torhüter Florian Peka jedoch nicht eingreifen musste.
Nach der Pause sahen die 134 Zuschauer dann ein anderes Spiel. Wacker begann sehr forsch und Eintracht fand plötzlich nicht mehr ins Spiel zurück. Die Gäste kamen nun auch zu Torgelegenheiten. Zunächst verfehlte erneut Gregor Holz den Kasten (48.), dann zwang Matthias Schütz Eintracht-Keeper Florian Peka zu einer Flugparade (51.). Die Aktionen der Gastgeber wirkten jetzt fahrig und wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. In der 64. Minute konnte sich der Tabellenführer bei seinem Schlussmann bedanken als dieser nach missglücktem Rückpass in der Abwehr gedankenschnell herauslief und die Einschusschance für die Gäste vereitelte. Ab der 72. Minute erhöhte sich der Druck für die Gastgeber noch als Jonas Romrig nach überhartem Einsteigen glatt „Rot“ sah. Da es dem Spiel der Eintracht weiterhin an Genauigkeit und Konzentration fehlte, gab es immer weniger Entlastung für die Hintermannschaft. Florian Peka konnte sich erneut auszeichen als er einen abgefälschten Schuss von Wackers Angreifer Voigt entschärfte. Der Tabellenführer zitterte sich aber mit Glück und Geschick dem Schlusspfiff entgegen. Kurz vor Ende der Partie dann noch zwei Gelegenheiten für die Männer vom Wüstemarker Weg, doch zunächst behinderten sich Jonas Greib und Sebastian Hieger gegenseitig beim Kopfball und als kurz darauf die große Chance zum entscheidenden 2:0 da war, Kam Sebastian Hieger in Rücklage nicht mehr in ideale Schussposition. In der Nachspielzeit sah dann auch noch Sinisa Kresovic „Gelb-Rot“, was allerdings eine recht harte Entscheidung war. Unter dem Strich ein hart erkämpfter Arbeitssieg, bei dem in der zweiten Hälfte auch etwas Glück im Spiel war. UP

Meinung zu Spiel:
„Aufgrund der schlechten Chancenverwertung in der 1. Halbzeit mussten wir noch ganz schön zittern. Die zweite Halbzeit von uns war nicht gut. Man muss aber auch anerkennen, dass der Gegner sich gesteigert hat.“
Renate Soost (treuer Eintracht-Fan, besucht fast alle Spiele ihrer Mannschaft seit 60 Jahren)

Eintracht: Peka – Schmidt , Bagola, Kresovic, Mißbach – Romrig, Greib – Soost (60. Hieger), Westphal (60. Veit), Wolter – Goslinowski