
Am morgigen Sonntag starten unsere Frauen als brandenburgischer Futsal-Landesmeister bei den NOFV-Regionalmeisterschaften in Bad Berka, an denen auch die Sieger der anderen fünf nordostdeutschen Landesverbände teilnehmen.
In einem digitalen Programmheft, das man hier hochladen kann, werden alle Mannschaften vorgestellt. Dort finden sich auch Modus und Zeitplan.
Vorher spricht Trainerin Lotte Maiwald im Interview über den Triumph am vergangenen Sonntag, der größte Erfolg in der Geschichte des Frauenfußballs bei der Eintracht, und über die NOFV-Meisterschaft.
- Kurzer Rückblick auf den vergangenen Sonntag: Wie bewertest Du mit etwas Abstand den Gewinn der Futsal-Landesmeisterschaft?
„Wir kamen aus einer nicht so guten Woche, in der wir zunächst die Nachricht erhielten, dass sich Nathalie Bretschneider einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Dann gelingt uns der Turniersieg in Cottbus – das ist schon krass. Es ist der erste Landesmeistertitel für eine Frauenmannschaft der Eintracht. 2015 standen wir im Landespokalfinale, das am Wüstemarker Weg ausgetragen wurde, aber das haben wir gegen Babelsberg 74 1:3 verloren. Das war auch ein tolles Erlebnis, aber am Ende ist es eben nur der 2. Platz gewesen. Jetzt haben wir einen großen Titel gewonnen. Der Sieg gibt uns hoffentlich Aufschwung – nicht nur für die NOFV-Regionalmeisterschaft am Sonntag, sondern auch für die echt schwere Rückrunde.“
- Wie ist die personelle Lage?
„Die Mädels, die uns in der Vorrunde in Potsdam und in der Finalrunde in Cottbus zur Futsal-Landesmeisterschaft geführt haben, sollen auch in Bad Berka spielen. Sie haben sich das verdient. Gefühlt die gesamte Mannschaft wird sich auf den Weg nach Bad Berka machen, auch viele von denen, die nicht spielen. Das freut mich sehr, dass das nie eine Diskussion war, dass wir als gesamtes Team nach Bad Berka fahren. Wir wollen einen schönen Tag haben, die Zeit miteinander genießen – und natürlich das Beste herausholen.“
- Wie schätzt Du die Gegner ein?
„Das ist schwer zu sagen. Ich habe gelesen, dass außer uns auch andere Debütantinnen dabei sind, die zum ersten Mal überregional unterwegs sind. Ich bin sehr gespannt, wie wir im Vergleich zu den anderen Teams aufgestellt sind. Wir müssen uns nicht verstecken, können frei aufspielen und wollen versuchen, den Schwung vom vergangenen Wochenende mitzunehmen. Ich hoffe einfach, dass es ein Highlight für jede Spielerin wird und wir noch gestärkter als Team aus dem Turnier herausgehen.“
