
Der Vater Trainer, der Sohn Spieler – diese Konstellation gibt es in dieser Saison auf bei unseren Brandenburgliga-Männern. Miguel Beck, Sohn von Thorsten Beck, läuft seit dem 1. November für die Eintracht auf. Bei uns wurde der frühere Juniorenspieler von Union Berlin nach einem Kreuzbandriss langsam wieder aufgebaut, wurde schließlich Spieler.
Die Märkische Oder-Zeitung berichtet groß über Vater und Sohn Beck. Thorsten Beck sagt unter anderem: „Die Situation mit Miguel ist für mich natürlich speziell, weil er mein Sohn ist. Und offen gestanden, war es nie mein Plan, ihn eines Tages selbst zu trainieren.“
Und weiter „Natürlich bringt Miguel uns sportlich Qualität, aber mir ist primär wichtig, dass er auch Spaß am Fußball hat. Als Vater ist man nicht immer komplett neutral. Genau deshalb habe ich ein Trainerteam, dem ich voll vertraue. Bei kniffligen Entscheidungen hole ich mir bewusst die neutrale Einschätzung, damit am Ende Leistung zählt und nichts anderes. Für diese kurze gemeinsame Zeit sehe ich das als Chance, etwas Besonderes zusammen zu erleben, und ich habe es bisher wirklich keinen Tag bereut.“
Miguel wird so zitiert: „Mein Papa war schon immer mein größter Kritiker, im positiven Sinn, und genau deshalb traue ich uns zu, dass wir damit professionell umgehen. Anfangs war ich bei der Idee etwas skeptisch, aber alles, was mein Vater über das Trainerteam, die Kabine und das Team erzählt hat, war durchweg positiv. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben.“
Und weiter: „Ein zusätzlicher Vorteil war, dass ich in der Physiopraxis von Martin Klink meine Reha gemacht habe. So konnte ich die Belastung Schritt für Schritt sauber aufbauen, auch abseits vom Teamtraining.“
Den kompletten – allerdings kostenpflichtigen – Artikel gibt es hier.
