
Was für ein bitteres Pokal-Aus für unsere Landesligafrauen!
Sie verlieren das Viertelfinal-Duell mit dem Ligarivalen Stahl Brandenburg erst im Elfmeterschießen mit 5:6. Nach 120 Minuten heißt es 2:2.
Trainerin Lotte Maiwald: „Es ist sehr schade, dass wir das Ding nicht gezogen haben. Aber das Fazit fällt positiv aus. Wir haben gezeigt, dass wir, wenn wir als Team zusammenhalten, Ausfälle kompensieren, schwierige Phasen im Spiel überstehen und immer wieder zurückkommen können. Das nehmen wir auf jeden Fall mit.“
Sophie Hopfe (FOTO) bringt die Eintracht in der 17. Minute in Führung. Die hält bis zur 66. Minute, da gelingt den Gästen der Ausgleich.
Lotte Maiwald: „Unser Tor war sehr schön herausgespielt, die Vorlage kam von Aileen Förster. Da hat man gesehen: Die Mannschaft glaubt an sich. In der Folgezeit haben wir auch körperlich gut dagegengehalten. Auch da hat man gespürt, dass wir uns weiterentwickelt haben.“
Mit dem 1:1 geht es in die Verlängerung, in der es richtig spannend wird: Stahl erzielt in der 117. Minute das 2:1. Ist es das? Nein! Sophie Hopfe wird im Strafraum gefoult, tritt selbst an, behält die Nerven und verwandelt den Strafstoß in der 120. Minute zum 2:2.
Elfmeterschießen! Tamira Karczewski, Aileen Förster und Sophie Hopfe treffen. Brandenburg, das zum Schluss nur mit 10 Spielerinnen auf dem Platz steht, verwandelt vier Elfer.
