Schiedsrichter

Unsere Schiris! Teil 1: Thomas Widdua

By 1. Juli 2026No Comments

Name: Thomas Widdua
Alter: 57
Schiedsrichter seit: 1982

Ich wurde Schiedsrichter, weil…
Mein Vater war Schiedsrichter und man kam kostenlos zu Hertha. Das waren tatsächlich die Beweggründe. Später war dann der Spaß an den Spielleitungen vorrangig.

Mein Vorbild als Schiedsrichter …
Ein richtiges Vorbild gibt es nicht. Es gibt einige gute Schiedsrichter, und man kann sich in seiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung von vielen etwas mitnehmen. Das können aber auch Schiedsrichter aus dem eigenen Kreis sein.

Was mir als Schiedsrichter am meisten Freude macht …
Mit den Menschen zu kommunizieren. Nicht alles immer allzu ernst nehmen und Spaß haben.

Was mich als Schiedsrichter am meisten nervt …
Eltern und Zuschauer.

Mein bestes Spiel als Schiedsrichter …
Ganz bestimmt das Nächste …

Diese Fußballregel würde ich gerne ändern …
Die Handspielregel.

Für welche Eigenschaft würde ich mir selbst die Gelbe Karte zeigen …
Oh, mit 30kg weniger stünde der großen Karriere nicht mehr viel im Wege.

Von diesem großen Verein würde ich gerne mal ein Spiel leiten …
Real oder Barca wären schon cool, alleine schon wegen der Stadien.

Von diesem großen Verein muss ich nicht unbedingt mal ein Spiel leiten …
Gelsenkirchen. Wobei, zählen die als groß?

Meine Meinung zum Thema Videoschiedsrichter …
Grundsätzlich gut, aber die Schiedsrichter auf dem Feld sollten sich trotzdem trauen, Entscheidungen zu treffen, nicht alles laufen lassen und dann zu schauen, ob der VAR etwas anders gesehen hat.

Und das möchte ich noch denen sagen, die am Spielfeldrand ständig über unsere Entscheidungen meckern …
Natürlich machen wir Fehler und übersehen etwas, sonst müssten wir auch nicht in diesen Ligen unsere Spiele leiten. Aber im Herbst beginnt ein neuer Lehrgang, sei mutig und zeig uns, dass Du es besser kannst.