1. Männer

Thorsten Beck: „Wir werden weiterarbeiten und Rückschläge aushalten“

By 22. September 2026No Comments

Vier Spiele, vier Niederlagen – der Saisonstart unserer Brandenburgliga-Männer ist misslungen. Gleichwohl gilt: Die Saison ist noch jung genug, dass man mit einer solchen Bilanz nicht abgehängt wird. Auf dem vorletzten Platz steht die Eintracht, die am Samstag (15 Uhr, Wüstemarker Weg) auf den Ludwigsfelder FC trifft.

Wie schätzt unser Trainer Thorsten Beck die Lage ein? „Vier Niederlagen zum Saisonstart sind natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Fußball ist ein Ergebnissport und deshalb gibt es da auch nichts schönzureden. Gleichzeitig war allen Beteiligten von Beginn an klar, dass uns eine sehr schwierige Saison erwartet. In den bisherigen Spielen hat man aber auch gesehen, dass wir keineswegs chancenlos sind.“

Was sind die größten Probleme? „Wir nutzen einerseits unsere Möglichkeiten offensiv nicht konsequent genug und sind andererseits gerade bei Standards zu anfällig. Mehr als die Hälfte unserer Gegentore sind nach Standardsituationen gefallen, das ist natürlich zu viel. Beispielhaft war das Spiel bei Stahl Brandenburg. Auch dort hatten wir unsere Möglichkeiten. In der vergangenen Saison waren wir bei unserem überraschenden Sieg dort einfach deutlich effektiver und genau diese Effektivität fehlt uns momentan.“

Welche Ursachen sieht er? „Man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft erneut stark verändert wurde und wir mit Moses Njoku unsere beste Offensivkraft verloren haben, nachdem uns im Jahr zuvor schon Dennis Paul verlassen hatte. Das müssen und werden wir als Mannschaft gemeinsam auffangen.“

Was stimmt ihn zuversichtlich? „Trotz der Ergebnisse sehe ich kleine Schritte nach vorne. Die Mannschaft arbeitet konzentriert; weder Mannschaft noch Trainerteam oder Vorstand machen sich jetzt verrückt. Wir wussten, worauf wir uns einlassen. Natürlich sieht die Tabelle nach vier Niederlagen nicht schön aus. Trotzdem werden wir uns für unseren Aufwand und unseren Fleiß belohnen.“

Was ist das Ziel? „Unser Anspruch bleibt ganz klar, mindestens zwei Mannschaften hinter uns zu lassen. Ob das am Ende für den Klassenerhalt reicht, hängt auch davon ab, was in der Oberliga passiert. Aber unseren Teil werden wir erledigen. Wir werden weiterarbeiten, wir werden Rückschläge aushalten und wir werden unsere Punkte holen. Wer uns nach vier Spieltagen schon abschreibt, macht einen Fehler. Diese Mannschaft wird sich wehren und wir werden alles dafür tun, auch in der kommenden Saison in dieser Liga zu spielen.“

Foto: SIMONE KRUPPE