
Zweites Heimspiel in Folge für unsere Brandenburgliga-Männer. Doch am Samstag (15 Uhr) kommt ein ganz anderes Kaliber an den Wüstemarker Weg. Grün-Weiss Ahrensfelde gehört zu den Topteams der Liga. Unser Trainer Thorsten Beck: „Eine Mannschaft mit enormer Offensivpower und starken Individualisten, die ein Spiel jederzeit mit einer einzigen Aktion entscheiden können. Das wird uns defensiv alles abverlangen.“
Aber nach dem 7:0 am vergangenen Samstag hat sich die Stimmung gelockert. Thorsten Beck: „Die Trainingswoche war natürlich eine andere. Die Stimmung war spürbar besser, dieser Sieg hat uns sicherlich auch neue Kraft und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegeben. Trotzdem haben wir diesen Erfolg genauso nüchtern analysiert und eingeordnet wie zuvor unsere Niederlagen.“
Wie geht er die Partie in Ahrensfelde an? „Wir wollen gerade zu Hause nicht von unserer grundsätzlichen Spielidee abrücken. Wir wollen auch gegen einen solchen Gegner mutig mit Ball agieren und versuchen, eigene Spielphasen zu entwickeln. Natürlich wird unser Hauptaugenmerk auf einer kompakten und konsequenten Defensivarbeit liegen. Da brauchen wir über 90 Minuten höchste Konzentration, müssen eng an unseren Gegenspielern sein, die Zweikämpfe entschlossen führen und als Mannschaft füreinander arbeiten. Gleichzeitig werden wir unsere Momente bekommen, und dann müssen wir diese mit Mut und der nötigen Konsequenz ausspielen.“
Das Ziel von Thorsten Beck: „Wir wollen den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen und es Ahrensfelde so schwer wie möglich machen. Denn eines ist auch klar. Wenn wir unser Ziel Klassenerhalt erreichen wollen, dann müssen wir auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel punkten und für die eine oder andere Überraschung sorgen. Warum also nicht am Samstag? Wir haben Respekt vor der Qualität des Gegners, aber ganz sicher keine Angst. Wir wollen auch gegen Ahrensfelde zeigen, dass mit uns zu rechnen ist.“
DIE WICHTIGSTEN INFOS ZUM SPIEL
Der Gegner: Platz 2. Zuletzt 4:1 gegen den MSV Neuruppin.
Die Bilanz: Ausgeglichen. Zwei Duelle in der vergangenen Saison, je ein Sieg.
Und sonst so? Durch den Sieg gegen Werder schob sich die Eintracht in der ewigen Tabelle der Brandenburgliga am FC Schwedt vorbei auf Platz 26.
