
93 Minuten halten unsere Brandenburgliga-Männer das Spiel bei Union Fürstenwalde offen, sind zeitweise sogar besser. Dann segelt noch einmal eine Ecke in den Strafraum der Eintracht – und da passiert es: Yvan Ghilslain Ngoyou nutzt eine kurze Unaufmerksamkeit in der Abwehr und köpft das 1:0. Zwei Minuten später ist Schluss.
Unser Trainer Thorsten Beck: „Eine bittere Niederlage. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, Einstellung und Einsatz stimmten. Um so bitterer, wenn man sich am Ende nicht selbst belohnt.“
Die 213 Zuschauer sehen ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Aktionen vor den Toren, aber wenigen echten Torchancen. Unser Ex-Stürmer Dennis Paul hatte die beste Möglichkeit für die Gastgeber, zieht aber vorbei (32.). Auf der anderen Seite scheitert Toni Hager aus kurzer Distanz am Keeper.
In den ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit ist die Eintracht überlegen. Fürstenwalde nur selten vor dem Eintracht-Kasten – und dann das: Nach einer Abwehr-Aktion von Nick Ebert entscheidet Schiedsrichter Steffen Seifert auf Elfmeter – sehr fragwürdig. Aber Manuel Mücke ahnt die Ecke, passiert den Strafstoß (53./FOTO).
In der 77. Minute entscheidet der Schiedsrichter plötzlich wieder auf Elfmeter für Fürstenwalde. Dabei war es Manuel Mücke, der gefoult wird. Schiri-Assistent Maximilian Perko weist den Unparteiischen aber auf seinen Fehler hin, der nimmt den Elfer zurück.
Unser Trainer Thorsten Beck: „Es ist schon bemerkenswert, wie die Mannschaft die beiden Nackenschläge mit den Elfmetern weggesteckt hat. So etwas kann einen runterziehen und verunsichern. Wir können viel Positives aus diesem Spiel ziehen. Mit der Leistung ist mir nicht bange.“
So spielte der SCEMZ: Mücke – Hammer, M. Rosenboldt, Beck, Kubelkov (46. Njoku), Wolpert, Ebert, Reichardt, Hager, Greib, Ivanskyi (56. Pick)
