
Die Talfahrt unserer Brandenburgliga-Männer hält an!
Beim BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow verlieren sie mit 0:4, kassieren die vierte Niederlage in Folge.
Unser Trainer Thorsten Beck: „Es sollte jetzt jedem klar sein, dass in dieser Saison nur der Klassenerhalt zählt. Wenn wir am Ende den Abstieg verhindern, ist das eine größere Leistung als der Aufstieg. Wir haben relativ schnell 19 Punkte geholt, doch davon dürfen wir uns nicht blenden lassen. Teilweise ist es ein Frage der Qualität, bisweilen fehlt uns aber auch das Matchglück, das wir im ersten Drittel der Saison hatten.“
Beim BSC Preußen gerät die Eintracht schon in der 2. Minute in Rückstand, benötigt zehn Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. In den folgenden 30 Minuten drängt sie auf den Ausgleich, hat in der 38. Minute Pech, dass das Tor von Moses Njokuwegen Abseits nicht zählt. Nach einem langen Einwurf von Nils Reichardt wird der Ball zuvor noch von Jonas Greib berührt.
Im Gegenzug die kalte Dusche: Torjäger David Nieland versenkt erst einen Elfmeter, den er selbst herausholt (42.), erhöht dann auch noch zum 3:0 (44.).
Nach der Pause bemüht sich die Eintracht um den Anschlusstreffer, schafft es aber nicht, glasklare Chancen herauszuspielen. Wieder machen es die Gastgeber besser: David Nieland trifft in der 80. Minute zum 4:0.
Die Partie ist gelaufen – trotzdem wird es noch einmal hektisch. Erst sieht Blankenfeldes Paul Sliwa Rot wegen Tätlichkeit (90.). Nach einem üblen Foul an Thede Rosenboldt fliegt Timo Rehfeldt vom Platz (90.+2). Es kommt zu einer Rudelbildung, bei der Schiedsrichterin Jacqueline Lünser auch unseren Kapitän Marco Alisch die Rote Karte wegen Tätlichkeit zeigt. Er fehlt am kommenden Samstag (13 Uhr) im letzten Spiel des Jahres gegen Spitzenreiter MSV Neuruppin.
So spielte der SCEMZ: Mücke – Marx, M. Rosenboldt, Beck, Reichardt, Njoku, Wolpert, Alisch, Ebert (62. Retzlaff), T. Rosenboldt, Greib
