
Was für ein Spiel!
Was für ein Kampf!
Was für ein großartiger Fußball-Nachmittag!
Unsere Brandenburgliga-Männer spielen gegen die BSG Stahl Brandenburg 1:1, stoppen damit die Serie aus drei Niederlagen in Folge und holen den ersten Punkt in der Rückrunde. Und der ist hochverdient! Trainer Thorsten Beck: „Die Jungs haben das Herz auf dem Platz gelassen. Sie haben von Anfang an daran geglaubt, dass sie jetzt endlich punkten können. Mit etwas Glück hätten wir sogar gewinnen können. Über 90 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft. Ich denke, auch für die Zuschauer war es ein packendes Spiel.“
Das kann man wohl sagen …
Nick Ebert ist der Spieler, der am Ende mit seinem Tor für den Punkt sorgt. In der 5. Minute der Nachspielzeit fällt ihm der Ball vor die Füße, er hämmert ihn aus gut 16 Metern ein. Riesenjubel nicht nur bei Nick Ebert (FOTO), der als Kapitän aufläuft, sondern auch bei den Eintracht-Anhängern unter den gut 250 Zuschauern am Wüstemarker Weg.
Brandenburg geht in der 35. Minute durch Jonas Günther in Führung, als ein Freistoß durchflutscht. Florian Hammer hat fünf Minuten später die Riesenchance zum Ausgleich, aber er zögert einen Moment zu lange mit dem Schuss.
Die Gäste sind in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit am Drücker, dann wird die Eintracht stärker. Das Spiel verlagert sich immer mehr in die Stahl-Hälfte, erst recht, als Gästespieler Elias Große Rot sieht (75.). Er tritt mit offener Sohle Nick Ebert um.
Der eingewechselte Timo Westphal hat riesiges Pech, dass sein Freistoß aus 15 Metern an die Unterkante der Latte knallt (68.). Bei Nick Eberts Ausgleich passt der Ball dann genau. Danach hat die Eintracht noch eine gute Freistoßchance, weil Moses Njoku einmal mehr nur durch ein Foul zu stoppen ist. Aber Toni Hager verzieht knapp.
Thorsten Beck: „Das war in der 2. Halbzeit Vollgas-Fußball von uns. Wir haben es geschafft, die Mannschaft super einzustellen. Die Jungs haben alles reingeschmissen und eine tolle Moral nach drei Niederlagen in Folge gezeigt. Und sie wurden großartig unterstützt von den Spielern, die verletzt waren und auf der Bank saßen. Wir haben uns als Team präsentiert – auf dem Platz und daneben.“
Der Teamgeist zeigt sich auch anders: Timo Westphal und Marvin Soost, die sonst in der 2. Männermannschaft spielen, stellen sich aufgrund der personell schwierigen Situation zur Verfügung. Beide haben in früheren Jahren bereits Brandenburgliga gespielt. Thorsten Beck: „Timo Und Marvin haben vorher bei uns mittrainiert und sich nahtlos eingefügt. Ich bin sehr dankbar, dass sie ausgeholfen haben.“
So spielte der SCEMZ: Mücke – Marx (80. Soost), M. Rosenboldt, Beck, Kuhl, Hammer, Ebert, Pick, Kulkbekov (90. Hager), Njoku, Ivanskyi (61. Westphal)
Foto: SIMONE KRUPPE
