
Eine neue Satzung, eine neue Beitragsordnung und ein in Teilen neuer Vorstand – das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung, die am Freitagabend im Vereinsheim stattfand. Über 65 Mitglieder waren da, drei Stunden dauerte die Versammlung, die von Andreas Wawzyniak gewohnt souverän geleitet wurde.

Neu an der Satzung ist vor allem, dass die einzelnen Vorstandsressorts dort nicht mehr ausdrücklich aufgeführt wird. Neben dem geschäftsführenden Vorstand mit dem 1. und 2. Vorsitzenden sowie dem Finanzvorstand gibt es jetzt bis zu sieben Beisitzer. Die Aufgaben werden innerhalb des Vorstandes verteilt.
André Wittmann bleibt Vorsitzender der Eintracht, geht in seine dritte Amtszeit. Neuer 2. Vorsitzender ist Gregor Ruhmöller, der weiterhin für die Medienarbeit zuständig ist. Er übernahm den Posten von Helge Schroda, der aus eigenem Wunsch ausschied. Das gilt auch für Finanzvorstand Maria Meinert, deren Nachfolger Lars Günther ist.

Die vier Beisitzer wurden allesamt wiedergewählt – und behalten ihre Aufgaben. Norbert Welzel ist sportlicher Leiter, Steve Banse verantwortlich für den Nachwuchs, Stefan Becker für Gebäude, Platz und Technik und Oda Ritter-Gerlach für das Vereinsleben.
Für Diskussionen sorgte die neue Beitragssatzung. Sowohl vom Vorstand lag ein entsprechender Antrag vor, der eine erhebliche Erhöhung der Beiträge vorsah, als auch von Teilen der Frauen, der eine deutliche geringe Beitragserhöhung beinhaltete. Mit großer Sachlichkeit tauschten beide Seiten ihre Argumente aus, am Ende erhielt nur Antrag des Vorstands die erforderliche Mehrheit.
„Dass von den Mitgliedern ein Antrag eingereicht wurde, ist ein gutes Zeichen“, stellte André Wittmann fest. „Es zeigt, dass sie sich mit der Vereinsarbeit beschäftigen und auseinandersetzen. Die Art und Weise, wie die Diskussion geführt wurde, ist vorbildlich. Es war ein respektvoller Umgang, so muss es sein.“
