
Schwere Aufgabe für unsere Brandenburgliga-Männer!
Sie müssen am Samstag (15 Uhr) beim 1. FC Frankfurt/O. ran. Unser Trainer Thorsten Beck: „Frankfurt ist aktuell die beste Mannschaft der Brandenburgliga – und genau das macht dieses Spiel so reizvoll. Mit Marcel Georgi haben sie einen Topspieler in absoluter Bestform – einen Spieler den ich sehr sehr schätze. Als Team sind sie ein ganz anderes Kaliber als unsere bisherigen Gegner.“
In den vergangenen Tagen hat Thorsten Beck eine ausführliches Video-Studium betrieben. Er hat eine sehr detaillierte Analyse der letzten Spiele vorbereitet, „damit wir aus Fehlern lernen und morgen besser dastehen“. Und weiter: „Jeder Fehler, den wir heute besprechen, ist eine Chance, ihn morgen nicht zu wiederholen.“
Wie kann seine Mannschaft in Frankfurt bestehen? „Hier entscheiden nicht Kleinigkeiten, sondern eine kompromisslose Topleistung über den Ausgang. Wir brauchen eine eiskalte Chancenverwertung, eine leidenschaftliche Abwehr und absolute Konzentration besonders bei Standards.“
Welche Rückschlüsse erzielt er aus dem 0:4 im Hinspiel (FOTO)? „Im Hinspiel haben beide Teams trotz hohem Pressing versucht, kontrolliert Fußball zu spielen. Das war lehrreich und zeigt: In der Liga gibt es wenige Mannschaften, die so mutig agieren. Auch diesmal wird es darum gehen wer seine Spielphilosophie besser durchsetzt. Als Außenseiter haben wir nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen!“
Wie steht es um die aktuelle Lage der Mannschaft? „Unsere Mission seit dem Aufstieg war klar: Klasse halten und die Großen ärgern. Jetzt haben wir wieder die Chance, genau das zu tun. Ja, wir sind aktuell gebeutelt, Ausfälle wie Jonas Greib, Moses Njoku und Bernard Pick machen es nicht leichter. Aber genau das ist der Reiz: Wir gehen mit leeren Händen rein und können nur gewinnen.“
Was bedeutet die Rückkehr nach Frankfurt für ihn, wo er von 2020 bis 2023 Trainer war und in die Oberliga aufstieg? „Für mich persönlich ist das Spiel nochmal etwas Besonderes. Ich kenne das Stadion, das Umfeld und viele Gesichter. Aber egal, wie es ausgeht: Ich freue mich auf den Kampf, auf das Erlebnis und darauf, mit meiner Mannschaft ein Zeichen zu setzen. Denn genau dafür sind wir angetreten: Nicht nur zu überleben, sondern Fußball zu genießen und vielleicht die eine oder andere Überraschung zu liefern!“
Der Gegner: Aktuell auf Platz 3, trotz 4 Punkte Abzug wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls. Zuletzt 3:1 bei Grün-Weiß Ahrensfelde.
Die Bilanz: negativ. 13 Duelle seit 2012. Ein Sieg, 3 Unentschieden, 9 Niederlagen.
Und sonst so? Mit Frankfurt und der Eintracht treffen die fairsten Teams der Liga aufeinander.
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