1. Männer

2:2 nach 2:0! Zum Abschied von Marco Alisch holt die Eintracht einen Punkt

By 13. Juni 2026No Comments

Es ist ein Tag voller Emotionen!

Unsere Brandenburgliga-Männer spielen am letzten Spieltag der Saison gegen den Werderaner FC 2:2, verschenken dabei eine 2:0-Führung. Aber das ist fast nur Nebensache…

Es ist das letzte Spiel von Marco Alisch, der nach über 15 Jahren bei der Eintracht seine Karriere beendet. In der 65. Minute wird er unter den Beifall der Zuschauer ausgewechselt. Fans entrollen eine Spruchband mit der Aufschrift „15 Jahre Herzzblut und Leidenschaft. Danke, Marco!“, die Mitspieler stehen Spalier.

Auch für drei andere Akteure ist es das (vorerst) letztes Spiel für die Eintracht: Moses Njoku verlässt den Verein (Ziel unbekannt), Miguel Beck geht in die USA, Patrick Djiogou legt eine Pause ein.

Als Marco Alisch den Platz verlässt, steht es 2:0. Moses Njoku mit seinem 15. Saisontreffer sorgt für das 1:0 (3.), Ayyubbek Kulbekov mit seinem zweiten Tor für die Eintracht für das 2:0 (41.). Dazwischen hat Manuel Mücke seinen großer Auftritt: Er pariert in der 35. Minute einen Handelfmeter. Es ist bereits der dritte Strafstoß, den er in dieser Saison hält.

Manuel Mücke ist es, der nach der Pause zunächst mit starken Paraden den Anschlusstreffer verhindert. Niklas Goslinowski hat Pech, als er auf großer Distanz die Latte trifft. In der 82. Minute ist der Ball dann doch im Eintracht-Kasten. Fünf Minuten später gleichen die Gäste durch einen Foulelfmeter aus.

Unser Trainer Thorsten Beck: „Natürlich stand der Tag ganz im Zeichen des Abschieds von Marco, Moses, Miguel und Patrick. Das Spiel selbst ist ein Spiegelbild der Saison. Wir machen einiges richtig, aber wir machen auch  einiges falsch. Unser Problem war, dass wir unsere Konter schlecht ausgespielt haben. Da waren wir teilweise zu egoistisch. Dadurch lassen wir Werder leben und machen den Deckel nicht drauf. Wir wollten gewinnen, deshalb ärgert mich, dass wir den Sieg zum Schluss noch aus der Hand geben.“

So spielte der SCEMZ: Mücke – M. Rosenboldt, Hager (46. Goslinowski), Beck, Reichardt, Alisch (65. Marx), Ebert, Kruppe (78. Djiogou), T. Rosenboldt, Njoku, Kulbekov