
Was für ein Sieg!
Was für eine Gala!
Was für ein Fußball-Nachmittag!
Unsere Brandenburgliga-Männer feiern den ersten Sieg der Saison. Und was für einen! 7:0 gewinnen sie gegen den Werderaner FC. Es ist der höchste Sieg in der Brandenburgliga-Geschichte der Eintracht.
Gut 150 Zuschauer begeistert, verabschieden die Mannschaft mit Applaus. Trainer Thorsten Beck erleichtert: „Wir haben ein beeindruckendes Lebenszeichen gesendet. Durch die Höhe des Sieges haben wir fast schon 3,5 Punkte geholt, denn die Tordifferenz kann am Ende entscheidend sein.“
Niklas Hannemann ist nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle, erzielt das 1:0 (22.). Schon das zweite Saisontor des Innenverteidigers, der – aus der Landesklasse kommend – längst in der Brandenburgliga angekommen ist. Batuhan Akyüz erhöht per Elfmeter auf 2:0 (28.), Thede Rosenboldt war gefoult worden.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit hat Werder seine stärkste Phase, kommt einige Male gefährlich vor Eintracht-Tor. Bevor es nach der Pause eng werden kann, erhöht Philipp Zeiger mit dem Kopf auf 3:0 (52.). Dann spielt sich die Eintracht in den Rausch: Philipp Zeiger leitet den Ball mit dem Ball auf Ayyubbek Kulbekov weiter, der schraubt den Ball aus 16 Metern zum 4:0 ins lange Eck (55.). Das schönste Tor des Tages! Philipp Zeiger erhöht nur zwei Minuten später auf 5:0, Thede Rosenboldt stellt in der 68. Minute mit einer direkt verwandelten Ecke auf 6:0. Für den Endstand sorgt Nils Reichardt (85.).
Trainer Thorsten Beck: „Wir haben gut und selbstbewusst angefangen, sind verdient in Führung gegangen. Nach dem 2:0 waren wir zunächst zu passiv, hätten uns über einen Gegentreffer nicht beschweren dürfen. Nach dem 3:0 war der Stecker bei Werder gezogen. Wir haben nicht aufgehört, wollten nachlegen. Das hat die Mannschaft eindrucksvoll gemacht. Wir haben in dieser Woche viel über Standards gesprochen – es ist schön, wenn das aufgeht, nicht nur defensiv, auch offensiv. Jetzt stehen erst einmal zwei Mannschaften hinter uns. Das wollten wir erreichen.“
