1. Männer

Thorsten Beck: „Ein Sieg kann in dieser Phase sehr schnell etwas verändern“

By 9. Oktober 2026No Comments

Es ist DAS Kellerduell der Brandenburgliga!

Unsere 1. Männermannschaft am Samstag (15 Uhr) am Wüstemarker Weg gegen den Werderaner FC. Tabellenletzter gegen den Vorletzten. Klappt es endlich mit dem ersten Sieg der Eintracht?

Unser Trainer Thorsten Beck: „Werder ist definitiv nicht so schlecht, wie sie dastehen, wenn man bedenkt, wen sie bisher alles als Gegner hatten.“ Unter anderem spielte Werder bereits gegen die Topteams MSV Neuruppin (0:2) und Viktoria Potsdam (0:3).

Thorsten Beck über …

… die aktuelle Lage seiner Mannschaft: „Die fünf Niederlagen tun natürlich weh und sind alles andere als erfreulich. Sie sind für mich aber auch ein Stück weit erklärbar. Uns allen war vor der Saison bewusst, dass dieses Jahr für uns eine ganz schwierige Aufgabe wird. Wenn man dann auf unseren Saisonstart schaut, ist natürlich auch einiges zusammengekommen, was uns nicht gerade geholfen hat. Wir bekommen im ersten Spiel beim SV Altlüdersdorf (0:1) eine aus meiner Sicht völlig unnötige Rote Karte. Das zweite Spiel gegen den BSC Preußen (1:2) verlieren wir durch zwei Standardsituationen.“

… die insgesamt vielen Gegentore nach Standards: „Obwohl wir Standards immer wieder sehr deutlich ansprechen und daran arbeiten, verteidigen wir sie momentan nicht mit der letzten Konsequenz. Da geht es für mich nicht um komplizierte taktische Dinge, sondern um Entschlossenheit im Zweikampf, Konzentration, klare Zuordnung und die Bereitschaft, diesen Ball unbedingt verteidigen zu wollen. Und gerade da erwarte ich von unseren gestandenen Spielern noch mehr Verantwortung. Da brauche ich Spieler, die dirigieren, die ihre Mitspieler zuordnen, die Präsenz ausstrahlen und der Mannschaft das Gefühl geben: Hier kommt kein Standard rein. Genau dieses Vorangehen fehlt mir momentan teilweise noch.“

… die nächsten Wochen: „Die Mannschaften vor uns sind noch in Reichweite. Ein Sieg kann in dieser Phase sehr schnell etwas verändern. Momentan läuft sicherlich vieles gegen uns. Entscheidend ist jetzt, dass wir nicht anfangen zu jammern oder uns gegenseitig die Schuld zuzuschieben. Wir im Trainerteam werden weiterhin alles investieren und mit der Mannschaft arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten. Aufgeben oder uns jetzt schon mit unserer Situation abzufinden, kommt für uns überhaupt nicht infrage.“

Die ausführliche Analyse unseres Trainers findet Ihr im Stadionheft, das es am Samstag an der Kasse und digital hier gibt.

DIE WICHTIGSTEN INFOS ZUM SPIEL 

Der Gegner: Platz 15. Holte vor einer Woche beim 1:1 gegen den FSV Luckenwalde II seinen ersten Punkt.

Die Bilanz: 18 Duelle seit 2005, 5 Siege, 5 Unentschieden, 8 Niederlagen.

Und sonst so? Lukas Kuhl wird am heutigen Freitag 31 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: SIMONE KRUPPE