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2. Frauen müssen erneut derbe Niederlage hinnehmen

By 23. Oktober 2015No Comments

Die Kreis-Vertretung von M/Z, ist weiter auf der Suche nach ihrem Spiel.

Nach inzwischen 4 Pleiten in Folge, sucht die Mannschaft noch nach ihrem Spiel. Am vorletzten Spieltag gastierten die Frauen in Dahlewitz, wo sie dem Gastgeber mit einer desaströsen Leistung 4:1 unterlagen.

Letzten Sonntag empfing man die Gäste vom SV Blau/Weiß Lubolz. Hier war die Richtung klar. Die Frauen wollten ihre ersten 3 Punkte einfahren.

In den ersten 15 Minuten merkte man der Mannschaft an, dass sie unbedingt die 3 Punkte wollten. Klarer Ballbesitz auf Seiten der Gastgeber. Daraus ergaben sich sofort Möglichkeiten durch Kamrath (7.Min), Kreft (9./10./12.Min) und Burmeister (15.Min).

Kamrath, gemeinsam mit Kreft, gehörte zu den auffälligsten Spielerinnen an diesem Tag.

Burmeister ließ in der 15. Minute die wohl beste Möglichkeit für die Eintracht-Damen liegen. Kamrath und Kreft kombinierten sich zuvor durch das Lubolzer Mittelfeld. Kreft hätte wohl in dieser Aktion selber schießen können, bediente aber die besser postierte Burmeister. Halb links verarbeitete sie die Hereingabe von Kreft gekonnt und schloß ab. Torhüterin Schulz schien geschlagen, doch landete der Ball am Pfosten und trudelte ins Aus.

Die Lubolzerinnen waren sichtlich überrascht von der Anfangsphase der Miersdorferinnen und wussten sich nur mit langen Bällen zu helfen.

Diese tückischen, langen Bälle hatten es in sich. Das ein oder andere Mal sah die Abwehr vor Torhüterin Flaschmann nicht gut aus. Somit konnte sich das Team bei der erneut stark agierenden Flaschmann bedanken, dass solche Kontermöglichkeiten der Blau-Weißen ungenutzt blieben.

Den gut 20 Zuschauern und auch Trainern war klar, es konnte sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis die Miersdorferinnen sich belohnen.

In der 20. Minute kam die starke Kreft auf der rechten Seite zu einer guten Möglichkeit. Wundram erkämpfte sich den Ball von Pehla und schickte Kreft mit einem sehenswerten Pass auf die Reise. Kreft hatte mit ihrer Gegenspielerin leichtes Spiel und hatte nur noch Schulz vor sich. Jedoch schob sie den Ball rechts am Gehäuse vorbei.

Leider verletzte sich Wundram in dieser Situation und konnte fortan nur noch von der Bank aus zusehen. Der Abwehrchefin auf diesem Weg gute Besserung.

Kaiser übernahm Wundrams Position für die noch verbleibenden 50 Minuten.

Es dauerte bis zur 26. Spielminute bis der Ball zum ersten Mal im Netz landete.

Es war aus Miersdorfer Sicht jedoch das 0:1.

Ein, wie so oft, lang geschlagener Ball konnte zunächst von Bauer geklärt werden, landete jedoch bei der sehr starken Pehla, die den Ball erneut vor das Gehäuse brachte. Wieder konnten die Miersdorferinnen klären, doch diesmal in den Fuß von Noah. Sie zog zentral aus gut 20 Metern ab. Flaschmann war bei diesem abgefälschten Schuss chancenlos.

Unbeeindruckt, mit dem Willen noch vor der Halbzeit den Ausgleich zu erzielen, spielten die M/Z-Damen weiter ihr Spiel.

Nach erneutem Doppelpass zwischen Kreft und Kamrath, stand Burmeister wiederum völlig frei vor Schulz, die den Schußversuch von Burmeister abblockte (30.Min).

Vieles lief bei M/Z über die rechte Seite.

So auch kurz vor der Pause. Hier spielte Burmeister den Ball zentral auf die nachgerückte Kamrath. Diese fackelte nicht lange und zog ab. Wieder parierte Schulz. Der anschließende Eckball brachte nichts ein (34.Min).

Die bisher ungeschlagenen Lubolzerinnen taten sich schwer gegen die 2. Vertretung der Frauen.

In der Halbzeit gab es klare Worte von Trainer Hübner. Die Devise: genauso weitermachen und auf Angriff spielen.

Das ging gründlich schief.

Teile der Mannschaft schienen wie ausgewechselt, einzig Kreft, Burmeister, Chmielewski und Kamrath versuchten die M/Z- Damen wieder in Schwung zu bringen.

In der 2. Halbzeit boten nur noch die Lubolzer  Damen ansehnlichen Angriffsfussball. Im Fokus und immer wieder von ihren Mitspielerinnen gesucht, war es Pehla, die in der 40., 52. und 55 Spielminute ihren Hattrick erzielte und damit den Halbzeitstand von 0:1 schnell auf 0:4 hochschraubte.

Aus Miersdorfer Sicht sehr, sehr bitter. Man nahm sich viel vor für die 2. Hälfte.

Zusätzlich verletzte sich leider auch noch Torfrau Flaschmann in der 40. Minute.

Chmielewski ersetzte sie zwischen den Pfosten und war bei den Gegentreffern machtlos.

Die M/Z-Abwehr schien plötzlich völlig überfordert mit der spielstarken Pehla. Sie kombinierte sich munter an Kaiser und Bauer vorbei. M/Z im weiteren Spielverlauf ohne nennenswerte Chancen.

Kurz vor Ende der Partie tauchte Pehla erneut vor dem Tor auf. Der Abwehrversuch von Kaiser landete im eigenem Tor (67.Min).

 

 

Kader: Flaschmann, Kaiser, Wundram, Kreft, Struck, Wolter, Bauer, Ribbecke, Helas, Kamrath, Burmeister, Chmielewski

 

 

 

Fazit: Man ist trotz der Erfahrung von Kreft und Kamrath als Mannschaft zu unerfahren, um sich aus solch Angriffssituationen zu befreien. Viele Fehlpässe im Spielaufbau machten die Lubolzerinnen unnötig stark. Die Verletzungen von Wundram und Flaschmann konnten nicht kompensiert werden und die kampfstarken Spielerinnen wie Kreft, Kamrath und Burmeister wurden zu oft allein gelassen. Die Mannschaft ist noch nicht geschloßen genug, um ein Spiel zu drehen.

“Wir müssen lernen im Laufe eines Spiels konstanter zu werden!!!” ist sich Trainer Hübner sicher.