1. Männer

2:2! Ein Kuller-Tor in der Nachspielzeit verhindert die Sensation

By 16. Mai 2026No Comments

„Wenn der Tabellendritte den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit feiert wie einen Sieg, dann kannst du nicht viel falsch gemacht haben.“

Das sagt unser Trainer Thorsten Beck nach dem 2:2 unserer Brandenburgliga-Männer gegen den Brandenburger SC Süd. Bis zur 4. Minute der Nachspielzeit hält die Führung und die Hoffnung auf einen Sieg, der einer Sensation gleichgekommen wäre. So wird es am Ende ein Unentschieden, das angesichts der Vorzeichen als überraschend einzuordnen ist.

Die Gäste in dieser Partie mit mehr Ballbesitz, die Eintracht verlegt sich aufs Kontern – und das zunächst erfolgreich. Ayyubbek Kulbekov erkämpft an der Mittellinie den Ball, schickt Moses Njoku auf der linken Außenbahn los. Die Flanke drückt Thede Rosenboldt über die Linie – 1:0 (14.).

Die Eintracht ist ganz nah dran am 2:0: Moses Njoku wird gefoult – Elfmeter! Aber Brandenburgs Torhüter Tornike Zarkua hält den Schuss von Niklas Goslinowski (24.).

Die Gäste drängen nach der Pause auf den Ausgleich, nutzen schließlich in der 53. Minute einen der wenigen Momente der Unaufmerksamkeit zum Ausgleich. Nach gut einer Stunde kann sich die Eintracht ein wenig freispielen – und belohnt sich: Nach einem langen Einwurf von Nils Reichardt kommt der Ball zu Moses Njoku, der den Ball an den Innenpfosten köpft. Der Torhüter kann den Ball nicht festhalten, der schließlich über die Linie rollt (73./FOTO).

Gelingt der Eintracht gar ein Sieg? Leider nicht. Nach einer geklärten Ecke kullert ein Schuss durch viele Beine hindurch ins Tor. Eine Minute später ist Schluss …

Unser Trainer Thorsten Beck: „Natürlich ist man erst enttäuscht, wenn man so spät den Ausgleich kriegt. Aber wenn man das sacken lässt, dann können wir zufrieden sein. Wir haben nicht zwei Punkte verloren, sondern einen Punkt gewonnen. Gegen den Ball haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, der Gegner fand keine spielerische Mittel dagegen. So lange die Kräfte da waren, konnten wir Nadelstiche setzen. Insgesamt sollte uns die Leistung Mut machen für die restlichen Spiele.“

So spielte die Eintracht: Mücke – Hammer, M. Rosenboldt, Hager, Kruppe, Njoku (75. Marx), T. Rosenboldt (85. Djiogou), Beck, Reichardt (75. Ebert), Goslinowski (61. Wolpert), Kulbekov