1. Männer

Thorsten Beck: „Wir hatten keine Lösung, um das Abwehrbollwerk zu knacken“

By 25. April 2026No Comments

0:3 bei Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf. Der Frust ist große bei unseren Brandenburgliga-Männern. Wie erklärt Thorsten Beck die Niederlage?

Unser Trainer über…

…die Gründe: „Es ist eine ganz, ganz bittere Niederlage. Letztendlich muss man leider sagen, dass es eine verdiente Niederlage ist. Petershagen hat die bessere Taktik gewählt, das war offensichtlich. Sie haben uns den Ball überlassen, stehen ganz tief in einem 4-5-1. Sie haben darauf gesetzt, dass wir nicht genug Chancen herausspielen und sie dann kontern können. Dieser Plan ist aufgegangen. Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und haben keine Lösung gefunden, um das Abwehr-Bollwerk zu durchbrechen. Wir waren optisch überlegen, ohne uns wirklich klare Chancen herauszuspielen. Petershagen hatte nicht mal gute Konterchancen.“

…den frühen Rückstand: „Petershagen nutzt zum 1:0 eine Einwurfvariante, die spielen sie gut. Das spielte ihnen dann in die Karten: Sie müssen einfach weiter hinten drinstehen, wir müssen anrennen. Und da fehlt uns zur Zeit die individuelle Qualität, so ein Abwehrbollwerk so richtig in Schwierigkeiten zu bringen und zu knacken.“

…die zweite Halbzeit: „Auch nach der Halbzeit haben wir weiter klar mehr Ballbesitz, aber nur eine Halbchance durch Moses Njoku. Bei 0:2 ist es wieder ein Einwurf, diesmal in der eigenen Hälfte. Eigentlich ist es eine ungefährliche Situation, aber dann verlieren wir ein Kopfballduell, sind unsortiert – und der Gegenspieler läuft alleine auf den Torhüter zu und macht das zweite Tor. Da ist die Partie so gut wie gelaufen. Auch das 0:3 ist ein Geschenk von uns, bei dem sie wieder alleine auf Manuel Mücke zulaufen.“

…die nächste Woche: „Wir müssen jetzt die Wunden lecken und alles sacken lassen. Dann müssen wir Lösungen finden. Die Mission bleibt: Wir wollen zwei Mannschaften hinter uns lassen. Das ist mit der Niederlage schwieriger geworden, zumal sich die personelle Lage nicht ändert.“