Männer

Kreisliga – 16. Spieltag: SV Blau-Weiss Dahlewitz – SCEMZ II 1:5

Von 23. Februar 2015Februar 25th, 2015Keine Kommentare

Mit 4 Torhütern zu 3 Punkten

Mit dem Rückrundenstart in der Kreisliga stand das Aufwärtsspiel von SCEMZ II beim Tabellensechsten SV Blau-Weiss Dahlewitz auf dem Programm. Einige Spieler meldeten sich urlaubs- oder verletzungsbedingt ab, so dass insbesondere die Abwehr neuformiert werden musste. Der SCEMZ Reserve merkte man bereits bei der Erwärmung die Focussierung auf dieses Spiel an: Vorfreude, Körpersprache und Konzentration sowie die mannschaftliche Geschlossenheit waren der Garant für den beeindruckenden Sieg im Vergleich zur Niederlage im Hinspiel (0:3).

In der 18. Spielminute spielte Neubauer den in die Tiefe startenden Soost frei, welcher vor dem Torwart den Ball quer auf Kaulbarsch legte und dieser zur vermeintlichen 0:1 Führung einschob. Jedoch wurde das Tor aberkannt, weil Kaulbarsch sich knapp im Abseits befand. Nach sehr ansehnlichem Spielzug bei dem Neubauer mit einem diagonalen Pass in die Tiefe Kaulbarsch in Szene setzte, konnte Soost den quer gelegten Ball zur 0:1 Führung (’19) einnetzen. Der Gastgeber hatte bis dato keine gefährlichen Angriffsaktionen aus dem Spiel. Die lang geschlagenen Bälle wurden entweder souverän und überlegt von der Abwehr um Wunn, Ullrich, Burmeister und Poschinski verarbeitet oder vom mitspielenden TW Lindner entschärft.

Die 1. Torchance der Dahlewitzer in Form eines fragwürdigen Freistoßes resultierte aus einem lang geschlagenen Flugball, bei dem Poschinski den Ball spielte und den Gegenspieler im Anschluss traf. Mit dem ersten Torschuss in der 25. Spielminute aus halbrechter Position (17 Meter) zirkelte Endemann den Freistoß ins lange Eck zum unverdienten 1:1. TW Lindner wurde dabei auf dem falschen Fuss überrascht.

Unbeeindruckt davon spielte die U21 konzentriert und handlungsschnell weiter, so dass Dahlewitz nur reagieren konnte.  Nach einer lehrbuchreichen Kombination aus der Abwehr über 4 Stationen (Ullrich, Neubauer, J. Ludewig und Giesa), schoss Neubauer links unten zur 1:2 (’36) Pausenführung ein.

In den ersten zwanzig Minuten der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften. Der Gastgeber war bemüht, zeigte aber keine wirkliche Torgefahr. Lediglich in der 58. Spielminute stand das Fortune SCEMZ II zur Seite. Nachdem  die von der Grundlinie geschlagene Dahlewitzer Flanke abgewehrt wurde, ging der 18 Meter Nachschuss an den linken Innenpfosten. Von dort sprang der Ball dem überraschten Stürmer an den Oberschenkel und prallte unkontrolliert in die Arme von TW Lindner. Dem 1:3 (’68) ist die energische Balleroberung von Giesa auf der linken Seite vorangegangen. Neubauer überläuft auf der rechten Außenbahn und Soost kreuzt von halb links nach halb rechts. Damit war der Raum frei für Giesa, der mit einer Körperfinte in den sich bietenden Raum ging und mit seinem schwachen linken Fuss aus 16 Meter in die linke Ecke einschob.

Der Gastgeber kam nur noch zu einer nennenswerten Standardsituation. Der aus 18 Metern zentral flach geschossene Freistoß war zu unplatziert und fand in TW Lindner seinen Meister. Burmeister war nach einem abgefälschten J. Ludewig Freistoß von rechts zur Stelle und markierte halbrechts aus 7 Metern unhaltbar das 1:4 (’78).

Einziger Wermutstropfen an diesem Tag war die rote Karte für den kurz zuvor eingewechselten M. Ludewig in der 90. Spielminute. Nachdem ein unmittelbar an ihm vorangeganges Foul nicht geahndet wurde, rappelte er sich auf und kreuzte die Laufrichtung eines anderen Spieler und riss ihn ungestüm zu Boden. SCEMZ war im Ballbesitz und das Spiel lief über links weiter und endete in einem Foulspiel an M. Ludewig halblinks am Strafraum. Der Schiedsrichter bestrafte M. Ludewig nachträglich mit dem Platzverweis. Den folgenden Freistoß von J. Ludewig verwandelte Poschinski Volley mit der Innenseite zum Endstand von 1:5.


SV Blau Weiss Dahlewitz - SCEMZ II

 

Spielverlauf im Überblick

SV Blau-Weiss Dahlewitz – SCEMZ II 1:5 (1:2)

19′ 0:1 M. Soost
25′ 1:1 L. Endemann
36′ 1:2 J. Neubauer
68′ 1:3 J. Giesa
78′ 1:4 G. Burmeister
90′ 1:5 N. Poschinski

Fazit: Es war die beste Saisonleistung bis dato. Das Team hat sich über die gesamte Spielzeit diszipliniert, konzentriert sowie spiel- und lauffreudig präsentiert. Die Art und Weise des Rückrundenauftaktes/-auftritts war nicht zuletzt auch für die Zuschauer beeindruckend und macht Lust auf mehr.

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