Schiedsrichter

Unsere Schiris! Teil 5: Ingo Lüttke

By 21. Juli 2026No Comments

Name: Ingo Lüttke
Alter: 55
Schiedsrichter seit: 1996

Ich wurde Schiedsrichter, weil…
… mein Vater Schiedsrichter war und mich in Berlin zu einem Schiedsrichter-Wochenendlehrgang angemeldet hat.

Mein Vorbild als Schiedsrichter waren …
… tatsächlich die Schiedsrichter, mit denen ich im Schiedsrichter-Leistungskader Berlin war: Manuel Gräfe, Felix Zwayer und Daniel Siebert. Ich könnte hier auch noch Robert Hoyzer aufführen, aber den hat man als Schiedsrichter aus seinen Erinnerungen gestrichen.

Was mir als Schiedsrichter am meisten Freude macht …
Die Gemeinschaft als Gespann, Spiele zu leiten. Nach dem Spiel positive und negative Feedbacks von Spielern oder Trainern zu bekommen. Von beidem kann man viel lernen.

Was mich als Schiedsrichter am meisten nervt …
Das Warmmachen vor dem Spiel.

Mein bestes Spiel als Schiedsrichter …
Da habe ich einige. Mein erstes Oberligaspiel 2006 in Neustrelitz. Dann das Brandenburg-Derby Brandenburg Süd und Stahl Brandenburg vor über 1000 Zuschauern. Als Schiedsrichterassistent war ich beim Relegationsrückspiel zum Aufstieg in die Regionalliga zwischen Sachsen Leipzig und Greifswalder SC  im Leipziger Stadion vor über 10.000 Zuschauern im Einsatz.

Besonders stolz bin ich auf …
In der Saison 2005/06 wurde ich in Berlin als bester Schiedsrichter der Verbandsliga ausgezeichnet.

Diese Fußballregel würde ich gerne ändern …
Handspielregel

Für welche Eigenschaft würde ich mir selbst die Gelbe Karte zeigen …
Das sollen andere bewerten.

Von diesem großen Verein würde ich gerne mal ein Spiel leiten …
Hertha BSC. Ich hoffe, der geht noch als großer Verein durch.

Von diesem großen Verein muss ich nicht unbedingt mal ein Spiel leiten …
Gelsenkirchen.

Meine Meinung zum Thema Videoschiedsrichter …
Gut, aber verbesserungswürdig.

Und das möchte ich noch denen sagen, die am Spielfeldrand ständig über unsere Entscheidungen meckern …
Tief ein- und ausatmen, entspannen und ein Bier weniger trinken.