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1.Herren: BBL Heimniederlage

Von 1. März 2020Keine Kommentare

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – SV Falkensee/Finkenkrug 1:4 (0:2)

Nach dieser deutlichen Heimpleite gegen das Tabellenschlusslicht steht die Kellertür für die Eintracht wieder weit offen.
Auf dem Kunstrasenplatz in Zeuthen agierten beide Teams zunächst aus einer geordnten Defensive heraus, wohl wissend, dass sich hier die Abwehrreihen mit den meisten Gegentreffern begegneten. Die Hausherren hatten zunächst mehr vom Spiel und kamen auch zu einigen Gelegenheiten. Max Markert setzte sich auf dem linken Flügel durch und prüfte SV Torhüter Kai Spangenberg (2.). Wenig später gewann Jan Wolter ein Laufduell in zentraler Position, doch sein Heber landete auf dem Tornetz. Die Gäste waren erstmalig nach einem Eckstoß torgefärlich, doch Eintracht-Keeper Florian Peka stand bei dem Abpraller aus Nahdistanz goldrichtig. Glück dann für die Gäste in der 17. Minute als ein Freistoß von Niklas Goslinowski aus 18 Metern an den Pfosten klatschte. Es folgte eine Phase mit wenig zwingenden Möglichkeiten, Dennis Wolpert probierte es von der Strafraumgrenze, verfehlte den Kasten aber knapp (35.). Auf der anderen Seite zielte Elias Eckert aus ähnlicher Position etwas besser und es stand 0:1 für die Gäste (38.). Die Eintracht war bemüht, dennoch im Vorwärtsgang zu agieren, wurde aber kalt ausgekontert und Cedric Burchardi markierte das 0:2 (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff ging ein Kopfball von Sinisa Kresovic knapp über das Gehäuse des SV und es ging mit einem ernüchternden Zwischenstand für die Hausherren in die Kabinen.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff gelang Paul Pahlow nach einem schönen Spielzug über Dennis Wolpert und Jan Wolter der schnelle Anschlusstreffer (48.). Unter den 84 Besuchern und den Aktiven kam die Hoffnung auf, die Partie noch drehen zu können und es gab auch zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich, die jedoch nicht genutzt werden konnten. In der 56. Minute erhielten die Hoffnungen der Platzherren dann aber den entscheidenden Dämpfer. Nachden sich der agile Kuba-Siala Vulu über rechts durchsetzen konnte, wehrte Florian Peka dessen Schuss noch ab, gegen den Abstauber von Cedric Burchardi war er aber machtlos. Dieses Tor war dann auch ein Wirkungstreffer für die Köpfe der Eintracht. Die Akteure auf dem Rasen hatten jetzt mental und auch körperlich nichts mehr hinzuzusetzen, so dass der Tabellenletzte kaum noch in ernsthafte Gefahr geriet. Man war dem vierten Treffer sogar näher als die Hausherren dem Anschluss. Den Aktionen der Eintracht fehlte es zunehmend an Präzision und Zielstrebigkeit und Kuba-Siala Vulu nutzte eine weitere Gelegenheit der Gäste zum 1:4 Endstand (86.).
Eintracht rangiert weiterhin auf Rang 13, doch durch die Ergebnisse des Wochenendes ist die Situation am Tabellenende deutlich bedrohlicher geworden. UP

Eintracht: Peka – Bernhardt, Kresovic, Bagola (46. Alisch), Markert (63. Hieger) – Schmidt, Wolpert (82. Al Mohammed) – Wolter, Pahlow, Reichardt – Goslinowski

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