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BBL 2017/18 1.Spieltag: Auswärtsdebakel für Eintracht

Von 20. August 2017Keine Kommentare

FC Stahl Brandenburg – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 6:1 (2:0)

Der Saisonauftakt ging für die Eintracht-Kicker gründlich daneben. Im Stadion am Quenz, wo man in der letzten Saison noch mit 4:1 erfolgreich war, gab es ein deutliches 1:6.
Stahl ging von der ersten Minute sehr entschlossen in die Partie und ließ der Hintermannschaft der Gäste keine Zeit zur Orientierung. Besonders der quirlige Watanabe war kaum zu stellen und sorgte für permanente Unruhe im Strafraum der Miersdorfer, wo es der neu formierten Abwehr noch an automatisierten Abläufen fehlte. Torhüter Erne musste bereits in der 2. Minute einen kapitalen Schuss der Hausherren entschärfen. Es entwickelte sich ein temposcharfes Spiel ohne langes Abtasten mit Chancen auf beiden Seiten. Kamga tauchte erfolgversprechend vor dem Tor der Gastgeber auf, wurde jedoch zurück gepfiffen, auf der anderen Seite verfehlte ein Flachschuss nur knapp das Ziel. Die Stahl-Abwehr produzierte in der Anfangsphase den einen oder anderen Querschläger, woraus die Eintracht jedoch keinen zählbaren Nutzen ziehen konnte. So wurde ein Versuch von Kamga geblockt und Gülzow scheiterte am herauslaufenden Keeper De Souza Rosa. Zwischen der 21. und 25. Minute änderte sich die Ausgangslage der Begegnung entscheidend. Zunächst konnte Lucas Meyer einen Angriff der Hausherren zur 1:0 Führung verwerten, nur vier Minuten später war es dann Watanabe, der auf 2:0 erhöhte. In der Folgezeit beruhigte sich das Spiel etwas, Eintracht war zunächst bemüht, defensiv eine stabile Grundordnung zu finden. Vor der Pause war erkennbar, dass die Gäste den Anschlusstreffer wollten, mehr als 2 Eckstöße sprangen jedoch nicht heraus.
Die Hoffnungen seitens der Eintracht, hier doch noch etwas Zählbares mitzunehmen, wurden gleich nach Wiederanpfiff im Keime erstickt. Der eingewechselte Yoshida erzielte in der 47. Minute mit dem 3:0 die Vorentscheidung, nur weitere vier Minuten danach machte Meyer mit seinem zweiten Treffer den Deckel auf die Partie. Eintracht war zwar weiterhin um Ergebniskorrektur bemüht, doch Versuche von Alisch und Wolter verfehlten das Ziel. Semke brachte nach seiner Einwechslung noch etwas frischen Wind, mit einem Solo war er bereits am Keeper vorbei, doch ein Verteidiger kratzte den Ball noch von der Linie (62.). Kurz darauf zog Gülzow einmal trocken von der Strafraumgrenze ab und es stand 1:4. Der Unterschied an diesem Tage war die Entschlossenheit, mit der die Stahl-Elf agierte, während bei den Gästen keine Sicherheit ins Spiel einzog. Die Stahl-Elf spielte nun im Gefühl des sicheren Sieges weiter nach vorn und Torhüter Erne musste mehrfach eingreifen. Als Brandenburgs Angreifer Karaterzi einen Angriff über links vortrug und nach innen flankte, hatte Watanabe am langen Pfosten alle Zeit der Welt, den Ball herunter zu nehmen und zum 5:1 zu vollenden (82.). Damit nicht genug: Als Eintracht eine Ungenauigkeit im Spielaufbau unterlief, schnappte sich der eingewechselte Tarnow das Leder und schloss seinen Alleingang zum 6:1 Endstand ab.
Am Ende feierten die Stahl-Fans ihre Elf mit stehenden Ovationen.

Anmerkung nicht nur am Rande : In Sachen Gastronomie und Sanitär ist das Stadion am Quenz klar auf den Abstiegsrängen . Es gibt seit Jahren keine Herrentoilette !!!

Eintracht : Erne – Albrecht, Ritter, J. Haase (56. S.Haase), Veit – Schmidt, Alisch – Wolter , Gülzow, Reichardt – Kamga (56. Semke)

Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die sitzen, Schuhe und im Freien

Unsere treuen Fans waren “bedient”…..

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