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Frauen 21.Spieltag Landesliga Brandenburg SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – FSV Babelsberg 74 1:3 (1:1)

Von 12. Mai 2015Keine Kommentare
Starke Leistung im Spitzenspiel
1:3 Heimniederlage gegen FSV Babelsberg 74

Torfolge: 1:0 Christin Mosch (4.), 1:1 Luise Karaszewski (14.), 1:2 Lara Justine Trebuth (65.), 1:3 Lara Justine Trebuth (70.)

Eintracht Miersdorf/Zeuthen: Norma Just – Lisa-Marie Ahlswede, Germain Schatzschneider, Juliane Tinius (20. Aline Kamrath), Natalie Ellinger (83. Jennifer Struck) – Christin Mosch, Katharina Schmidt – Maria Meinert (78. Anne Müller), Anja Hieke, Aileen Förster – Patrycja Chamier-Gliszczynski

Zuschauer: 15

Karten: – / –

 

Nicht einmal 10 Tage nach dem Landespokalfinale zwischen den Frauenfußballerinnen des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen und FSV Babelsberg 74, kam es am vorletzten Spieltag der Landesliga Brandenburg zur Neuauflage dieser Paarung. Natürlich stand die Partie diesmal unter einem ganz anderen Vorzeichen, denn die Gäste aus der Landeshauptstadt sicherten sich am vergangenen Wochenende nicht nur den Landespokal, sondern auch die vorzeitige Meisterschaft. Da auch den Miersdorferinnen Tabellenplatz 2 rechnerisch nicht mehr zu nehmen ist, hatte dieses Spitzenspiel auf dem Papier einen eher wertlosen Charakter. Wiederum sollte sich auf dem Platz eine sehr intensive Partie entwickeln, bei der beide Mannschaften größtenteils sehr ansehnlichen Fußball boten. Gegenüber dem Pokalfinale fehlten auf Gästeseiten Laura Diener, Johanna Dahm und Kapitänin Daniela Schönke. Die Gastgeberinnen mussten ihrerseits verletzungsbedingt auf Torjägerin Corinna Dumke verzichten, zudem stand diesmal Eintracht-Torhüterin Norma Just zwischen den Pfosten.

Den besseren Start erwischten eindeutig die Miersdorferinnen, die sehr kompakt agierten, den Gegner früh unter Druck setzten und sehr gefällig umschalteten. So auch beim frühen Führungstreffer, als Eintracht den Ball abfing, schnell über mehrere Stationen spielte und Christin Mosch mit einem kapitalen 25m-Distanzschuss sehenswert unter die Latte traf (4.). Obwohl dieser Treffer den Hausherrinnen noch mehr Auftrieb gab, sollten die Gäste nur zehn Minuten später zum Ausgleich gelangen, wobei Luise Karaszewski von einer Unstimmigkeit der Miersdorfer Hintermannschaft profitierte und eiskalt zuschlug (14.). Zu allem Überfluss verletzte sich in dieser Phase auch noch Eintracht-Kapitänin Juliane Tinius, die kurze Zeit später nicht mehr weitermachen konnte und das Feld verlassen musste (20.). In der Folgezeit der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sowohl die Gastgeberinnen (25., 28., 29., 38.), als auch die Gäste (26., 34., 39.) zu aussichtsreichen Torchancen gelangen, zunächst jedoch keine weiteren Treffer fallen sollten.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Filmstätterinnen auf die Führung. Die Miersdorferinnen schafften es in dieser Phase nicht sich aus der engen Umfesslung des Gegners zu lösen, doch Norma Just im Eintracht-Tor mutierte zur Spielerin des Spiels und hielt mehrfach bärenstark ihre Mannschaft im Spiel (54., 55., 58., 59., 63.). Schließlich musste sie sich geschlagen geben, als sie nach einem langen Ball einen Schritt zu spät kam und die Babelsbergerin Lara Justine Trebuth überlegt einschieben konnte (64.).

Auf der anderen Seite hatte Aileen Förster postwendend die große Chance zum Ausgleich, doch FSV-Torfrau Annika Eichmann parierte den Flachschuss zur Ecke (65.). Auch diese brachte noch einmal Gefahr, doch Patrycja Chamier-Gliszczynski schoss am Tor vorbei (66.). Nur drei Minuten später musste Norma Just erneut ihr ganzes Können aufweisen und einen satten Schuss über die Latte lenken. Danach sollte Lara Justine Trebuth für die Vorentscheidung sorgen, als sie den nachfolgenden Eckball direkt verwandelte und auf 3:1 erhöhte (70.). Patrycja Chamier-Gliszczynski hätte die Schlussphase noch einmal spannend gestalten können, doch sie konnte einen groben Schnitzer der Babelsberger Defensive nicht konsequent nutzen und schoss trotz zeitweise verwaistem Tor vorbei (74.).

Somit verloren die Miersdorferinnen das zweite direkte Duell gegen den FSV Babelsberg 74 ebenfalls mit 1:3. Auch wenn man gegen den Favoriten wieder nichts Zählbares verbuchen konnte, verlangte man dem designierten Meister doch einiges ab und kann mit der gebotenen Leistung sehr zufrieden sein. Sicherlich wäre in beiden Partien mehr drin gewesen, wenn man den Gegner nicht immer wieder mit Geschenken überhäuft hätte. So bleibt die Erkenntnis, dass man aus seinen Fehlern nur lernen kann und der Weg zu Spitzenmannschaft noch lange nicht abgeschlossen ist.

Am nächsten Wochenende steht in der Frauen Landesliga Brandenburg der letzte Spieltag der Saison 2014/15 an. Die Eintracht-Elf muss beim SV Blau Weiß Ladeburg antreten und reist demnach nach Bernau in den Norden Berlins. Auch wenn die Vizemeisterschaft bereits feststeht, will die Mannschaft alles daran setzen mit einem Sieg in die wohlverdiente Sommerpause zu gehen.

Nächstes Spiel: 22.Spieltag am Sonntag, den 17. Mai 2015 gegen den SV Blau Weiß Ladeburg. Anstoß ist um 14:00 Uhr auf dem Sportplatz Ladeburg, am Wasserturm 3, 16321 Bernau.

 

Alexander Schröder

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