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I. Frauen 10. Spieltag Landesliga Brandenburg SpG Ladeburg/Wandlitz – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 1:4 (0:3)

By 30. November 2015No Comments

Ohne Glanz zu 3 Punkten

 

Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres fuhren die Eintracht Damen zur Spielgemeinschaft Ladeburg/Wandlitz. Bei nasskaltem Wetter sollte es eines der schwächsten Spiele unter dem Trainergespann Wittmann/Kienberg werden. Ladeburg/Wandlitz überraschte die Miersdorferinnen mit sehr hohem Pressing. Damit kamen die Gäste zunächst nicht zurecht. Mit schlechtem Passspiel, kaum gewonnenen Zweikämpfen, wurden die Gastgeberinnen immer wieder zu Chancen eingeladen, welche sie aber nicht verwerten konnten. Erst in der 20. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit. Zunächst scheiterten Dumke und Chamier-Gliszczynski, bevor ein weiterer Schuss von Göricke geblockt wurde. Wer nun dachte, die Gäste würden endlich das Zepter in die Hand nehmen, wurde enttäuscht. Dennoch gelang der Eintracht wie aus dem nichts die Führung. Torjägerin Dumke konnte mit einem Doppelschlag (31.,33.) ein 2:0 heraus schießen. Erst köpfte sie eine Flanke von Hieke ein, bevor sie mit einem Solo über das halbe Feld ihren zweiten Treffer markierte. Quasi mit der letzten Aktion in dieser Hälfte, erhöht die andere Torjägerin Chamier-Gliszczynski auf 3:0. Eine abgewehrte Ecke bringt Göricke wieder in den Strafraum zu Chamier-Gliszczynski. Diese versetzt 2 Gegnerinnen auf engstem Raum und schiebt überlegt ein. “Ich war mit der Einstellung des Teams überhaupt nicht einverstanden. Das habe ich ihnen auch ganz klar gesagt”, meinte ein unzufriedener Kienberg. Doch viel sollte sich auch im zweiten Durchgang nicht ändern. So kam Ladeburg/Wandlitz auch zum verdienten Anschlusstreffer. Nach einer abgewehrte Ecke, setzte Angreiferin Fichtner, Schatzschneider so unter Druck, dass sie einen Rückpass zu Maiwald unsauber spielte. Ihr Klärungsversuch landete bei einer aufgerückten Spielerin der Gastgeberinnen. Den ersten Schuss kann Maiwald noch klasse parieren, doch gegen den Nachschuss von Fichtner war sie dann chancenlos. Kurz darauf konnte Dumke den alten Abstand wiederherstellen. Nach einer Ecke nahm Tinius Maß, doch der verunglückte Schuss landete genau bei Dumke. Sie jagt den Ball dann aus Nahdistanz humorlos in die Maschen zum 4:1 aus der Gästesicht. Bis zum Ende sollte nichts weiteres mehr passieren. “Starke Gastgeber haben uns das Leben sehr schwer gemacht. Am Ende zählen nur die 3 Punkte”, meint Kienberg.

 

Jens Kienberg

 

Aufgebot : Maiwald, Ahlswede (46. Nickel), Dumke, Maltzahn, Chamier-Gliszczynski, Schatzschneider (63. Struck), Ellinger, Göricke, Tinius, Hieke, Mosch