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I. Frauen 11. Spieltag Landesliga Brandenburg SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – FC Borussia Brandenburg 4:3 (0:3)

Von 7. Dezember 2015Keine Kommentare

Eintracht dreht ein 0:3 zum 4:3

Ein völlig verrücktes Spiel durften die Zuschauer am Wüstemarker Weg erleben. Das letzte Spiel des Jahres gegen Borussia Brandenburg begann denkbar schlecht für die Miersdorferinnen. Bereits nach 4 Minuten musste man die verletzte Torfrau Maiwald vom Platz nehmen. Für Sie stellte man Meinert ins Tor. Ihren ersten Ballkontakt hatte sie jedoch als sie in der 8. Minute, nach Schuss von Wolter, den Ball aus dem Netz holen musste. Ab da bekam die Eintracht kein Bein mehr aufs andere. Dazu kam, dass Chamier-Gliszczynski wegen unsportlichem Verhalten nach einer halben Stunde die rote Karte bekam. Borussia münzte diese Überzahl bis zur Halbzeit in 2 weitere Treffer durch Schultz und Kraft um. Niemand setzte nun noch ein Pfifferling auf den Tabellenführer. “Durch einen weiteren Wechsel und einiger kleiner Umstellungen von Trainer Kienberg, gepaart mit jeder Menge eigener Motivation des Teams, wollte man nochmal alles rein hauen”, meinte Teambetreuer Herzberg. So nahmen 10 Miersdorferinnen ihre Herzen in beide Hände und spielten die Gäste phasenweise an die Wand. So gelang Dumke, nach toller Vorarbeit von Maltzahn, das 1:3 (52.). Es sollte noch besser kommen. Eine Viertelstunde später folgte durch Hieke gar das Anschlusstor. Nach Vorlage von Dumke überlupfte sie die Torfrau. Eintracht rannte weiter an, ohne jemals kopflos zu agieren. Doch es sollte ihnen zu nächst kein weiterer Treffer gelingen. Dann kam die 90 Minute und Hieke, nach Vorarbeit von Müller, schlenzte vom Strafraumeck den Ball genau in den Winkel. Wer nun dachte, das war es, wurde eines Besseren belehrt. Nach dem Anstoß kam Eintracht sofort wieder in Ballbesitz. Man brachte das Spielgerät nochmal vors Tor der Borussia. Aus einer Traube von Spielerinnen kann Dumke den Ball erobern und zum viel umjubelten 4:3 Siegtreffer einnetzen. “Die Mannschaft hat ein unglaubliche Moral bewiesen und am Ende verdient gewonnen”, meint ein völlig fertiger Herzberg.

Jens Kienberg


Aufgebot: Maiwald (Meinert 4.), Ahlswede, Schatzschneider, Ellinger (Maltzahn 46.), Göricke (Müller 67.), Nickel, Schmidt, Hieke, Mosch, Dumke, Chamier-Gliszczynski

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