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I. Frauen 12. Spieltag Landesliga Brandenburg – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – 1. FFC Turbine Potsdam 71 III 2:3 (1:1)

Von 7. März 2016Keine Kommentare

Glanzloser Start in die Rückrunde

 

Trainerduo Kienberg und Wittmann motivierten vor Beginn des Spiels ihre Mannschaft dahingehend, dass man die letzte Woche hinter sich lassen sollte und heute wieder bei Null, geschlossen als Mannschaft, anfing. Das Trainerteam nahm einige Änderungen zur letzten Woche vor, Corinna Dumke rückte wieder in den Sturm, für sie hütete Maria Meinert das Tor. Juliane Tinius agierte wieder als Innenverteidigerin.

Zum Anfang kam die Eintracht gut ins Spiel, Jessica Maltzahn legte in der 6. Spielminute flach von links auf Corinna Dumke, welche den Ball elegant über Torhüterin Kim Lasser löffelte und Miersdorf in Führung brachte. Bereits zwei Minuten später bot sich die nächste Chance als Anja Hieke nur noch Lasser vor sich hatte. Leider ging der Schuss direkt in das Gesicht der Turbinetorhüterin. Miersdorf kämpfte sich immer wieder vor das Tor, nach Freistoß von Hieke, hatte Dumke ihre nächste Chance. Ihr Kopfball landete jedoch im Seitenaus. Turbine dribbelte nun auf der rechten Außenbahn vor, Stina Elisabetha Weil brachte den Ball scharf in den Strafraum der Eintracht, welcher durch Eigentor unhaltbar für Torhüterin Meinert in die Ecke des Tores landete. Potsdam kam nun immer mehr ins Spiel. Tinius versuchte im Zweikampf einen Angriff zu verteidigen und bekam dafür die gelbe Karte. Bis zur Halbzeit kam Turbine zwar zu keinen direkten Torchancen, jedoch versuchten sie immer wieder mit tiefen Bällen die Miersdorfer Abwehr zu überspielen. Die letzte Aktion vor der Pause wurde von Meinert souverän geklärt.

Turbine ließ man auch nach der Pause immer mehr ins Spiel kommen. Nachdem Meinert noch den ersten Schuss von Michelle Lasser in der 51. Minute parieren konnte, netzte Meline Andermann eine Minute später einen hohen Ball ins lange Eck. Bereits eine Minute später wieder Lasser vor Meinert, welche jedoch gekonnt der Spielerin entgegensetzt und den Schuss dadurch pariert. In der 60. Spielminute erfolgte verletzungsbedingt ein Wechsel. Germain Schatzschneider kam für Jenny Hoffmann. Sie übernahm die Innenverteidigerposition für Tinius, welche in den Sturm vorrückte. Wenige Minuten später kam Tinius per Freistoß zur guten Chance. Ihr Freistoß ging jedoch knapp links am Tor vorbei. In der 72. Minute spielte Turbine erneut den langen tiefen Ball durch die Schnittstelle der Abwehr, so dass von rechts außen der tiefgespielte Ball quer vor das Tor gelegt wurde und erneut per Eigentor unglücklich im Tor anstatt Seitenaus landete. Die Eintracht versuchte nun entgegen zu setzen, Struck spielte auf Tinius, welche aufdrehte und quer auf Dumke passte, die Lasser überwand und in der 75. Minute in die rechte Torecke schoss. Man setzte nun alles daran wenigstens einen Punkt am Wüstemarker Weg zu lassen. Ein Torschuss von Göricke aus 22 Metern ging über das Tor. Früh wurde versucht Turbine in der eigenen Hälfte zu lassen. In der letzten Minute der Nachspielzeit bot sich die letzte Chance für Miersdorf. Aus 25 Metern setzte Tinius per Freistoß den Ball direkt vor das Tor auf Maltzahn, welche das Tor jedoch knapp verfehlte.

“Die Leidenschaft, mit der wir die letzten 20 Minuten agiert haben, war wirklich sehr gut. Sie hat uns, dem Gegner und den Fans gezeigt, dass wir trotz vieler Fehler, Ausfällen und Rückschlägen mit Herz spielen können. So müssen wir weiter machen”, sagte Trainer Anton Wittmann nach dem Spiel.

Den nächsten Sonntag geht es zum SV Babelsberg 03, hier heißt es nun die beiden letzten Pflichtspielniederlagen zu vergessen und wieder geschlossen auf Punktejagd zu gehen.


 

SC Eintracht Miersdorf / Zeuthen: Maria Meinert – Lena Moerschel (70. Jennifer Struck), Juliane Tinius, Franziska Nickel, Natalie Ellinger – Jessica Maltzahn, Christin Mosch, Michele Tantow, Jenny Hoffmann (60. Germain Schatzschneider) – Corinna Dumke, Anja Hieke (46. Susan Göricke)

Zuschauer: 30

Karten: Juliane Tinius (22. – Gelb), Amelie Spliesgart (69. – Gelb), Marie-Isabel Ebelt (89. – Gelb)

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