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SV Grün-Weiß Lübben – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 4:3 (1:2)

Von 3. November 2019 Keine Kommentare

Am Ende einer umkämpften Partie stand Eintracht am Ende mit leeren Händen da und liegt weiterhin auf Rang 14 der Tabelle der Brandenburgliga.

In einer von beiden Seiten offensiv geführten Begegnung lief dabei zunächst alles für die Miersdorfer Gäste. Bereits in der 2. Minute konnte Marco Alisch im Mittelfeld den Ball erobern und spielte anschließend einen genauen Pass auf seinen Mitspieler Niklas Goslinowski, der im Duell mit Lübbens Torhüter Rene Margraff die Oberhand behielt und zum 0:1 traf. Das Geschehen wogte auf und ab mit Chancen auf beiden Seiten. In der 26. Minute konnten erneut die Gäste jubeln als Jonas Greib nach Ecke von Philipp Herms zur Stelle war und auf 0:2 erhöhte. Doch nur wenig später stellte Miguel Pareira Rodrigues den Anschluss für die Grün-Weißen her (30.).

Der Brasilianer in den Reihen der Gastgeber machte letztendlich an diesem Tag den Unterschied aus. Immer wieder entwischte er seinen Gegenspielern und erzielte in der 2. Hälfte mit einem lupenreinen Hattrick die Vorentscheidung. Entscheidend waren die Minuten unmittelbar nach dem Wiederanpfiff als Pareira Rodrigues mit einem Doppelpack in der 50. und 52. Minute die Partie kippte. In der Folgezeit trugen beide Torhüter dazu bei, dass es bis zur 70. Minute keine weiteren Treffer gab, ehe der Mann des Tages mit seinem 4. Treffer die Partie entschied. Eintracht gab jedoch noch nicht auf und kam durch den eingewechselten Jamal Aldin Al Mohammed noch zum Anschlusstreffer (86.). Der selbe Spieler hätte den Gästen noch fast mit dem Schlusspfiff einen Punkt gerettet, doch sein Schuss traf aus Sicht der Eintracht leider nur den Pfosten.

Am nächsten Samstag empfängt Eintracht zum letzten Punktspiel des Kalenderjahres um 14 Uhr Bernau.

Trainer Felix Bigalke: „Nach gutem Beginn und zwei schönen Toren haben wir leider nachgelassen. Überragend beim Gegner war Miguel Pareira Rodrigues, den wir nicht in den Griff bekamen. Knackpunkt der Partie war das 2:2 gleich nach der Pause als Pareira Rodrigues ein Abpraller vor die Füße fiel. Kurz vor Schluss gab es noch die Chance zum 4:4, aber auch hier fehlte uns das Spielglück.“

Eintracht: Peka – Greib, Bagola, Kresovic, Herms (67. Al Mohammed) – Schmidt, Wolpert (75. Mißbach) – Alisch, Pahlow (46. Hieger), Reichardt – Goslinowski

Udo Pütsch