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Pokal bleibt in Miersdorf

By 29. Januar 2015No Comments

Turnierbericht der Frauen um den “Pokal der Bürgermeisterin”

Den Abschluss des Wochenendes des Frauen- und Mädchenfußballs bildeten die Frauen im
Turnier um den „Pokal der Bürgermeisterin“, welches bereits zum fünften Mal unter der
Schirmherrschaft der Zeuthener Bürgermeisterin Beate Burgschweiger stand. Auch bei der
inzwischen zwölften Auflage des Turniers wurde wieder für ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld aus Berlin und Brandenburg gesorgt. So begrüßten die Gastgeberinnen neben dem Titelverteidiger vom 1.FC Union Berlin II aus der Berlinliga, den FFC Berlin (Landesliga Berlin), den SV Lichtenberg aus der Berliner Bezirksliga, den FC Borussia Brandenburg aus der Kreisliga Havelland und zwei Ligakonkurrenten aus der Landesliga Brandenburg, den 1.FFC Turbine Potsdam III und den SVRot-Weiß Flatow. Auch hier wurde das Teilnehmerfeld durch zwei Miersdorfer Mannschaften komplettiert.

Spannende und torreiche Spiele bot die Vorrunde, die in zwei Staffeln ausgespielt wurde. In
der Gruppe A qualifizierte sich der SCEMZ I souverän mit 9 Punkten als Gruppensieger. Als
Zweiter zog der 1.FC Union Berlin II mit 4 Punkten in das Halbfinale ein. SV Rot-Weiß Flatow landete mit 2 Punkten auf dem dritten Platz, vor dem FFC Berlin mit 1 Punkt. In der Gruppe B hatten nach der Vorrunde gleich drei Mannschaften 6 Punkte und so fiel die Entscheidung über die Tordifferenz. FC Borussia Brandenburg holte hauchdünn den Gruppensieg mit +6 Toren, vor dem 1.FFC Turbine Potsdam III (+5). Dem SCEMZ II blieb der undankbare dritte Platz mit +4 Toren und verpasste somit denkbar knapp den Einzug ins Halbfinale. Gruppenletzter wurde der SV Lichtenberg 47 mit 0 Punkten.

Im ersten Halbfinale setze sich der SCEMZ I mit 2:0 über den 1.FFC Turbine Potsdam III
durch und zog somit ins Endspiel ein. Die zweite Halbfinalpartie entschied der FC Borussia
Brandenburg (über den 1.FC Union Berlin II) mit 3:2 für sich. Der SCEMZ II ließ anschließend im Spiel um Platz 5 den Frust über den verpassten Halbfinaleinzug ab und fegte SV Rot-Weiß Flatow mit 5:1 vom Parkett. Im Endspiel ging die erste Miersdorfer Mannschaft zunächst in Führung, musste dann aber den Ausgleich und kurze Zeit später sogar einen Rückstand hinnehmen. Es gelang den Gastgeberinnen jedoch das Blatt zu wenden und mit einem 4:2 Erfolg über den FC Borussia Brandenburg den verdienten Turniersieg einzufahren.

Die Gastgeberinnen zeigten sich bei der Siegerehrung besonders erfreut darüber, dass es ein sehr faires und freundschaftliches Turnier war und eine ausgelassene Stimmung in der gut
gefüllten Sporthalle Grundschule am Wald herrschte. Obendrein bekamen die vielen
Zuschauer insgesamt 60 Tore zu bejubeln. Bei den Einzelehrungen ging der Pokal für die beste Torhüterin an Saskia Bude vom 1.FFC Turbine Potsdam III. Als beste Spielerin wurde Juliane Tinius (SCEMZ I) ausgezeichnet. Mit 6 Treffern durfte Corinna Dumke (SCEMZ II) den Pokal der besten Torschützin des Turniers entgegennehmen.

Abschlusstabelle:
1. SCEMZ I
2. FC Borussia Brandenburg
3. 1.FC Union Berlin II
4. 1.FFC Turbine Potsdam III
5. SCEMZ II
6. SV Rot-Weiß Flatow
7. FFC Berlin
8. SV Lichtenberg 47

SCEMZ I (Anzahl erzielter Tore): Sophie-Charlotte Maiwald, Maria Rudloff, Jennifer Struck, Patrycja Chamier-Gliszczynski (2), Anne Müller, Juliane Tinius (4), Anja Hieke (1), Antonia Dimmig (3), Christin Mosch (3)

SCEMZ II (Anzahl erzielter Tore): Norma Just, Lisa Ahlswede (2), Lara Jäschke (2), Corinna Dumke (6), Cathleen Wache, Germain Schatzschneider (1), Natalie Ellinger (1), Aileen Förster

Auf diesem Wege möchte sich die gesamte Frauen- und Mädchenabteilung des SC Eintracht
Miersdorf/Zeuthen 1912 e. V. noch einmal ganz herzlich bei der Zeuthener Bürgermeisterin
Beate Burgschweiger für die erneute Übernahme der Schirmherrschaft bedanken. Ein
besonderes Dankeschön geht auch an die beiden Schiedsrichter Jörg Becker und Patrick
Dewitz, die alle drei Turniere souverän leiteten und somit großen Anteil an der freundschaftlichen Atmosphäre hatten. Vielen Dank auch allen Sponsoren, Spendern und den
vielen fleißigen Helfern für das Engagement und die Unterstützung vor, während und nach
der Turniere.

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